Entlüftung

Die Luft muss wie schon angedeutet durch die Motorhaube, was natürlich bedingt dass diese eine Öffnung besitzt durch welche die warme Luft entweichen kann.

Loch erstellt 🙂

Da ein simples Loch in der Haube aerodynamisch nicht unbedingt die beste Art der Entlüftung ist habe ich einen Aufsatz kreiert welcher auch optisch zum Corsa passen sollte.

Zur einfacheren Formengestaltung habe ich alles als Einheit laminiert, was dazu führte dass die Haube vom Luftkanal getrennt werden musste. Mit Klebeband markiert wo getrennt werden musste.

Unterseite des Luftkanals, nicht mehr benötigte Teile der Haube im Bereich des Aufsatzes ausgtrennt.

Zur verstärkung zusätzlich ebenfalls die Unterseite laminiert .

Danach konnte die obere Seite der Haube die erste Schicht Spachtel erhalten.

Nächster Schritt wird das einlaminieren der oberen Luftführung sein um einen geschlossenen Kanal zu erhalten. 😎

schönes Wochenende wünsche ich euch!

Abschliessend zum Formenbau der Kühler Entlüftung habe ich die Konstruktion noch in Malerklebband gehüllt.

Und das ganze mit einer ersten Schicht GFK versehen.

Fehlt nur noch die Öffnung in der Haube.

Kühlungsupgrade

Das Thema Kühlung war noch während der Testfahrt bereits fest in meinem Kopf verankert um dies möglichst anzugehen. Da ich nicht einfach nur einen Lüfter im Heck montieren möchte in der Hoffnung dass dies etwas anBesserung bringt, gehe ich das Problem zuerst auf der Gegenseite an um den Kühler mit möglichst viel Kühler Luft zu versorgen. Bis anhin klaffte ein nicht zu verachtendes Loch zwischen dem Frontträger und dem Wasserkühler, welches es der kühlen Luft ermöglichte einem Umweg um den Kühler zu finden.

Dazu implementiere ich nun folgende Lösung 🙂
Als erstes habe ich den Kühler mit Klebeband teilweise abgedeckt.

Danach einen schönen Luftkanal aus Karton gebaut.

Und dies natürlich in GFK laminiert.

Hinter dem Kühler sitzt in unmittelbarer Nähe der Benzintank, welcher jetzt logischerweise von warmer Luft aufgeheizt wird. Da warmer Kraftstoff ungeeignet ist den Brennraum im Motor zusätzlich zu kühlen, sollte in diesem Fall die warme Luft des Wasserkühlers davon fern gehalten werden. Die einfachste Lösung wäre hier die Luft in die Radhäuser abzuleiten welches aber aus Aerodynamischen sowie thermischen Gründen für die Bremsen nicht die beste Lösung darstellt. Auch eine ableitung zum unterboden gilt es zu gunsten der Aerodynamik zu vermeiden.

Somit bleibt nur noch eine ableitung nach oben durch die Motorhaube.

Platz ist zum Glück dank meiner Bauweise genügend vorhanden um eine gewölbte und nach oben abflachende Entlüftung zu bauen.

😎

😀

Momentan blieb mir leider nicht viel Zeit um mich mechanisch um den Corsa zu kümmern, habe mich dafür im Motormapping etwas schlau machen können und einige Veränderungen vorgenommen welche hoffentlich eine Verbesserung herbeiführen.

Bei meinen Recherchen durfte ich feststellen dass ich einen Denkfehler 😳 begangen habe welcher mein Mapping zwar nicht nutzlos macht, mich jedoch dazu zwingt nochmals alle bisherigen Werte neu zu bestimmen. Was ich nun übersehen habe ist folgendes:
Subaru besitzt zur bestimmung des oberen Totpunktes des ersten Zylinders eine Markierung (B) auf dem Kubelwellenritzel sowie eine dazugehörige am Motorblock (A). Nun ist die Markierung am Motorblock jedoch versetzt zur Mitte des Kurbelwellensensors (C).
Da ich nun als Referenz nur die Markierung A und B verwendet habe zur Bestimmung des Winkels zum oberen Totpunkt, habe ich einen Wert von 37° erhalten.

Nachdem ich einige originale Motormapping für originale EJ20/EJ207 studiert habe, durfte ich feststellen dass dieser Wert 3° daneben liegt. Dies bedeutet dass über mein ganzes Mapping die Zündung jeweils 3° zu spät erfolgte.
Zu meinem Glück führt dies mehr zu Leistungsverlust anstatt zu einem Motorschaden durch klopfende Verbrennung, wie es bei zu früher Zündung der Fall wäre.

Hier nun also auf den korrekten Wert von 40° BTDC eingestellt.

Zusätzlich habe ich das Zündkennfeld einer leichten Revision unterzogen um Werte zu prüfen und ggf. anzupassen. Hier haben sich aber nur kleinere Änderungen getan.

Aufgrund meines Totpunkt-Denkfehlers und der Notwendigkeit des neu mappens bot sich auch gleich die möglichkeit das Lambdakennfeld zu optimieren. Das ursprüngliche Lambdakennfeld hatte ich von einem KMS Beispielmapping entnommen und basierend auf einigen einzelnen Infos für den Subarumotor angepasst.

Nachdem ich auf sich bereits im Einsatz befindende Kennfelder zurückgreifen konnte, war es mir möglich das Lambdakennfeld ebenfalls passend für den Boxer zu programmieren.

Hier wird es nun interessant inwiefern sich das bereits Teilweise erstellte Einspritzkennfeld ändern wird. Die Zündzeitspunkt verstellung von 3° nach früh und Lambdakennfaldanpssung werden sich sicherlich bemerkbar machen.

Aus reiner Neugier habe ich per Druckluft die Wastegatedose des APS SR40 Turbo’s geprüft, da ich wissen wollte was der Minimaldruck ist mit welchem ich unterwegs war.
Das Wastegate beginnt mit dem öffnen bei 0.4 – 0.5bar, beginnt sich rapide zu öffnen um etwa 0.9 bar und ist bei 1.1 bar vollständig offen. Dies würde dem originalen Ladedruck eines STi Imprezas entsprechen, was hoffentlich, wenn die Zündung dazu auch stimmt 🙄 , in der originalen Leistung des Motors resultieren sollte.

Für alle welche das Mapping gerne auf eigene Faust erkunden oder aus reiner Neugier mal reinschauen möchten, habe ich es auf der Corsa Website (Signatur) zum Download bereitgestellt.

Schönes Wochende 🙂

256 vs 300

Wie bereits erwähnt erhält mein Corsa neu Porschebremsen an der Vorderachse, hier nun also noch weiterführende Infos zu diesem Umbau.

Ich bin zwar bereits vor einigen Jahren auf die Astra 16V Bremsen umgestiegen. Diese empfinde ich aber als nicht kompatibel zum neuen Antriebsaggregat, somit werden diese ebenso ersetzt wie die originalen Bremsen zuvor. Da ich noch eine originale Corsa A GSI Bremse rumliegen hatte bot sich sogelich ein Verlgeich aller Bremscheiben-Evolutionen 🙂

Links: 236mm (Corsa A GSI) / Mitte: 256mm (Astra GSi 16V) / Rechts: 300mm

Da mir nicht bekannt war woher die 300mm Scheiben stammen und der Vertreiber des BMW E30 Bremsenkits sich auf seiner Website sehr bedeckt hält, wurde ich nach etwas recherche dank einigen wenigen Beschriftungen der Bremsscheibe fündig. Ursprünglich für den Ford Focus ST170 (DBW) hergestellt, wurden diese Scheiben auf 4×100 umgebohrt und das Mittellloch von 63.5mm auf 65.6mm aufgeweitet.

Mit einem passenden Zentrierring (56.5mm – 65.6mm) können diese Scheiben also problemlos montiert werden.

Die 16V Bremse hat somit ausgedient

Da der passende Adapter für die Aufnahme der Porsche Bremssättel noch erst hergestellt werden muss habe ich die Sättel provisorisch befestigt um die Dimensionen für den späteren Adapter zu bestimmen.

Nochmals zum Vergleich, die Astra Bemse hinter den 8×15 ATS DTC…

… und die 986er Sättel mit 300mm Scheibe. Immernoch 15-20mm Luft zwischen Sattel und Felgen. Zudem bewirkt die Bremsscheibe eine Zusätzliche Spurverbeiterung von 3.5mm pro Seite.

Bis zum nächsten Mal 😉

Porsche bauen anstatt kaufen

Grössere Bremsen haben häuftig zur Folge dass auch grössere Felgen nötig sind, dies würde ich aber gerne vermeiden. Hier bietet sich eine Möglichkeit welche knapp unter meine ATS DTC 15 Zöller passt und heute bereits bei mir eingetroffen ist. Frei nach dem Motto, wer schon einen Boxermotor im Heck hat braucht auch die passenden Bremsen…

Porsche 986, Brembo 4 Kolben Bremssättel (986.351.422)

Inklusive 300mm 4×100 Bremsscheiben.

Von anfang an einen Boxster kaufen wäre wohl einfacher gewesen, aber wo ist denn der Spass dabei 🙂

First Trackday with the mid engine corsa

There was a bit of a knot in my stomach prior to the first drive on the track, dozens of questions in my head, have i forgotten something? Did i really recheck all the bolts? Do i have to expect catastophic understeer?

Luckely the first preparations on site distracted me somewhat and my doubts quickly vanished as i started to press the gaspedal more and more towards the floor and no parts flew across the track 😀

To my suprise the handling was very comfortable and there was no understeer detectable despite the light front axle. But i must admit i was very cautious when driving around a bend or thight corner to prevent to experience something unforseen.

After just two runs the first areas for improvement made themself aparent which makes driving in the future less stressful. Things i defenetly have to adress are:

– Cooling in the engine bay, heatsoaking and rising engine temperature after stopping.
– Brakes, astra 16v brakes are not suitable for the power avaiable 😀
– Gearshift somewhat vague and unprecise
– Tankenlüftung, austreten von Kraftstoff in engen Kurven.
– Gas tank ventialtion, leaking petrol in corners

Engine mapping proved it self as quite challenging as it is difficult to simulate all driving conditions without being in everybodys way. Despite that i was able to find a lot of areas where the mapping could be improved and make it more refined. Luckely my roughly handmade mapping made prior to the trackday wasn’t much off and the full throttle part proved it self as quite accurate which resulted easely into good acceleration.

Unfortunately the gearshift became more and more vague towards the end of the last drive which led me to leave the track. This proved it self as a good idea as one of the push-pull cables decided to disintegrate just as i left the track.
Luckely i was able to put it in gear manually using the manipulation on the gearbox which made it even possible to easly drive onto the trailer.

In total i’m very satisfied with the result, every important thing worked, sometimes even better than expected. All the hours which i spent for information gathering, engineering and put into reality have really paid off.
Despite heading home having a “defective” car on the trailer i was really happy and found new motivation to carry on… 😎

Pictures are in short supply, although i will provide them as soon as some can be found on the web. 😉
Something i can provide are videos

Trackday Video
Best of all scenes, emotions and events

First run

Second run

Third run

Fourth run, with Breakdown at the end due to ripped push-pull cable

See you next time 🙂

Vorbereitung für den Ernstfall

Kurzes Update vor dem nächsten grösseren 🙂

Es gibt nur kleinere Sachen zu berichten da ich momentan mehr mit Nachkontrollieren, Befestigen und Kabelbindern beschäftigt bin.
Das einte grössere ist ein neuer Auspuff welchen ich aus der alten Gruppe A Auspuffanlage zusammengeschweisst habe. Der damalige Endschalldämpfer sorgt nun für etwas mehr Ruhe hinter den Boxer Motor, der grummlige und Unverkennbare Boxer-Ton ist jedoch immenroch unschwer zu überhören.

Dafür hängt auch wieder ein ordnetliches Endrohr unter der Schürze.

Des Weiteren konnte ich das angepasst Mapping testen, wobei ich zuerst etwas irritiert war und zwei Versuche unternahm einige zusätzliche Punkte im Mapping korrekt zu bekommen. Jedoch stellte mir die Lambdaregelung keine Vorschläge für Anpassungen vor. :gruebel:
Nach einigen testen und manuellen Anpassen durfte ich zu meinem erstaunen feststellen dass mein, basierend auf 4 Werten, erstelltes Mapping in einigen Bereichen bereits die korrekten Einspritzzeiten zur Verfügung stellt. 😎

Das momentane Mapping weicht nur minimal vom “geschätzten” Mapping ab. Ich gehe aber davon aus dass es grössere Anpassungen im Volllastbereich geben wird.

Zum Schluss noch eine GoPro-Halterung im an der C-Säule befestigt um Videos vom Motor/Getriebe während der Fahrt zu machen.

Fehlt nur noch “die Fahrt” auf der To-Do Liste….

…aber auch das steht auf dem Plan nächsten Samstag (13.10.2018) in Anneau du Rhin

Stay tuned, more coming soon! 😀

EJ207 Einspritzkennfeld

Wie man im oben Video oben zum Teil unschwer erkennen kann läuft der Motor momentan nicht optimal. Ein tritt auf das Gaspedal hat zur Folge dass der Motor beinahe absäuft bis die Lamdasonde eingreift und die Einspritzung auf einen brauchbaren Wert korrigiert.

Da ich kein Mapping nutze welches in etwa auf den Motor passen würde sah das Einspritzkennfeld bis anhin realtiv flach aus.

Während der jedoch wenigen Metern die ich zurückgelegt habe konnte die Lambdaregelung bereits 4 Werte ausfindig machen welche sicherlich angepasst werden sollten. Wie unschwer zu erkennen lief der Motor definitiv zu mager da die gewünschten Einspritzwerte weit darüber liegen.

Basierend auf diesen wenigen Werten habe ich nun ein einfaches Einspritzmapping erstellt welches den benötigten Kraftstoffmengen sicherlich näher kommt.

Somit sollte der Motor beim nächsten Benutzung sich sicherlich etwas fahrbarer zeigen 🙂

Rollout

2 years, 2 months and nearly 2 week since i put the angle grinder to use and cut out the boot floor. Left over, a lot of memories which i would hate to miss altough some of them led me on a wrong path but ultimately showed me the way forward. The Corsa with its subaru mid engine can surely be considered as a unique build which has been unprecedented to this day. Just thinking of that lets grow a grin on my face, especially the thought that someone could be that “bonkers” to build something like that, altough the person in question is me.  🙂

Here the first of august is considered as a national holiday, unfortunately because of the heat, this year its forbidden to use fireworks to celebrate it. In order to subsitute for asscociated noise of that day i presented it in other form to my neighbors. I doubt there where any flames coming from the exhaust, so at least i conformed to the ban of any fires for barbeques  🙂

Therefore, here’s a not very exciting video of the rollout of my frankenstein contraption, which proofs that the monster lives and moves under its own power. Muahahahahahaha

Of course, pictures are mandatory aswell:

Fresh out of the shed

Surreal width: 181cm

Nice Underbody, no oil pan sticking out, perfect for a flat floor

The rear wheels nicely positioned. New brake rotors and pads aswell.

Badass 😎

See you next time 🙂