Nachdem ich die gesamte Lenkung ausgebaut hatte durfte ich eine doch leicht schockierende Entdeckung machen. Nicht nur waren beide Spurspangen von leichtem Rost befallen und hatten etwas Spiel sondern hatten sich die Spurstangen auch angefangen von der Lenkstange zu lösen.

Als Vergleich: vorgefundener Zustand…

…und wie es eigentlich sein sollte, Angezogen! 😕

Nun habe ich beide Spurstangen ersetzt, extrem fest angezogen und beidseitig doppelt gesichert. Soll diesmal auch richtig halten.

Erfreuclich: H+R Vorspannfedern sind eingetroffen 🙂

H+R ZF100-010

20mm höher als die KW Federn und somit 14mm mehr nutzbarer Federweg.

Hoffen wir mal dass die Farbe Rot hier nun abhilfe schaffen kann bei den bestehenden Problemen 😀

Schönes Wochenende

Zurück auf dem Boden der Realität

Houston… the eagle has landed 🙂

Knapp ein Jahr ist es her seit der Corsa den Boden unter den Rädern verlor und zudem auch diekomplette Hinterachse. Nun, mit der neu konstruierten Achse und den Rädern montiert, hatte ichdie Gelegenheit das Getriebe schlussendlich doch noch auf „Frontantrieb“ umzubauen.

Mit genügend Gegenkraft, durch der Räder am Boden, war es endlich möglich die Mutter der Getriebewelle zu lösen und unnötige Bauteile zu entfernen.

Das Adapterstück hier verbindet nun die sekundäre Getriebewelle mit der Ausgangswelle welche die Kraft zum Differential überträgt und somit das Verteilergetriebe des Allradsystems umgeht.

Dann wars soweit… die lang ersehnte Rückkehr auf den Boden.

Schnell durfte ich feststellen das Höhe der Hinterachse zu niedrig war und die Achse noch einigen Einstellungen bedürfte.

Der Sturz der linken Seite betrug etwa -3° wobei die rechte Seite nur etwa -1.5° zeigte. Hier habe ich die linke Seite etwa auf -2° eingestellt um ansatzweise ähnliche Werte als Grundlage zu haben.

Die Höhe der Hinterachse war nur mässig einstellbar da die kurzen 80mm H+R Federn welche ich verbaut hatte nicht genügend Gewinde am Federbein übrig liessen. Hierzu habe ich der Vorderachse die 100mm KW Federn entnommen.

Der Vorderachse die H+R Federn montiert.

Und an der Hinterachse die KW Federn wieder eingebaut, womit jetzt auch wieder genügend Spielraum zur Höhenregulierung vorhanden ist.

Nach weiteren kleineren Einstellungen wie Grundeinstellung für Achsposition und Spur bin ich doch gänzlich zufrieden mit dem Endprodukt der Hinterachse und Grundposition. Die Querlenker sowie die unteren Längslenker stehen nahezu parallel zum Boden wie es ursprünglich auch gemäss Simulation am Computer geplant war.

Zum Schluss noch etwas weiterführende Theorie zur Spurweite und erweiterung der Kotflügel. Die momentan gemessene Spur beträgt wie im Bild ersichtlich etwa 1480mm.

Die abgebildeten Felgen besitzen die Masse 6,5×16 ET51 wobei die geplanten Räder 8×15 ET20 sein werden, dies bedeutet das die Spur pro Seite etwa 30mm breiter wird und somit das Mass von ca. 1540mm erreichen wird. Desweiteren wird der Felgenrand etwa 70mm weiter nach aussen ragen
als es momentan mit den 6,5 Zoll der Fall ist, was eine Erweiterung der Kotflügel um etwa 40mm bedingt. Somit wird der Corsa an der Hinterachse weitere 80mm breiter als er sich momentan präsentiert 😀

Es wird also noch einiges zu tun geben bevor eine erste Fahrt unternommen werden kann, aber der momentane Stand der Dinge macht lust auch die nächsten Hürden in angriff zu nehmen.

Schönes Wochenende euch allen

Verstärkung Heckbereich

Zur Zeit ist nicht wirklich viel Spannendes zu berichten jedoch hat sich ein wenig etwas getan.

Die Drehmomentstütze/Domstrebe habe ich um zwei Rohre erweitert.

Den Benzin-Catchtank montiert jedoch noch nicht fertig angeschlossen.

Drehmomentstütze nun verschweisst mit den Domen und dem Überrollkäfig.

Nun fehlt dieser Konstruktion noch die Möglichkeit die Gurte der Sitze zu befestigen dann sollte der
Chassis-Teil dieses Umbaus bald abgeschlossen sein.

Erholsames Wochenende 🙂

Kupplungsbetätigung

Ein Teil der genannten Punkte kann bereits von der Liste gestrichen werden. 🙂

Habe noch kurz Zeit gefunden um die Hydraulikleitung für die Kupplung zu bördeln.

Ebenfalls vordere Verbindung angeschlossen und System mit Bremsflüssigkeit befüllt.

Und als Beweis dass es auch funktioniert und sich nicht nur gut anhört noch ein weiteres Action bepacktes Video

Einen ersten Eindruck des Kupplungsgefühls konnte ich bereits gewinnen.
Um dies sanft auszudrücken: das Pedal benötigt ein erheblisches Mass an Muskelkraft um ein Ausrücken der Kupplung zu erreichen :mrgreen:

Kühlung und Schaltung

Heute musste als erstes die vordere Fahrwerksstrebe den neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Da nun kein Auspuff und Getriebe den Weg der Strebe diktieren habe ich diese nun etwas einfacher gestalten können.

Neue Strebe mit zusätzlichen Haltern

Die Strebe ist nun passend der Form derneuen Kühlerrohre welche nun auch montiert sind und
bereits den Grundstein für das zukünkftige Kühlsystem bilden.

Damit die Verrohrung etwas stabilität erhält und nicht gegen das Chassis schlägt habe ich zusätzliche Halter angebracht.

Hinten wurden ebenfalls passende Alurohre und Schläuche angebracht.

Dem Kühlkreisauf wird in nächster Zukunft noch ein Anschluss für den originalen Corsa-Ausgleichsbehälter
folgen und ein passender Schlauch für den Kühlerüberlauf. Danach ist das System bereit zum befüllen.

Eine kleine addition zur Schaltkulisse habe ich ebenfalls getätigt welche eine kleine Umlenkung hervorbrachte.
Die Schaltbetätigung soll später mit Push-Pull-Kabeln zum funktionieren gebracht werden, da diese aber
mehrheitlich schlecht geeignet sind um in engen Winkeln verlegt zu werden, war nun das Ziel die seitliche
Bewegung des Schalthebels in eine Längsbewegung umzuwandeln.

Um dies zu bewerkstelligen habe ich einen kleinen Hebel mir Gelenk am Hebel erstellt.

Dieser betätigt nun vertikal ein kleines Gelenk um die Längsbewegung in Fahrtrichtung zu erzeugen.

Auch dazu habe ich euch ein atemberaubendes Video zur visuellen Unterstützung der mechanischen Kunst einer Schaltkulisse. :mrgreen:

schönes Wochende euch allen!

Zum Glück ist Helmpflicht auf den Rennstrecken dann bluten mir nicht die Ohren beim fahren.
Positiv bei Kälte ist natürlich die passive Sitzheizung, kommt in diesem Ausstattungspaket sogar ab Werk ohne Aufpreis 😀

Um jedoch die Wärme des Motoröls in einem akzeptablen Rahmen zu halten habe ich dem Ölkühler eine Halterung gebaut.

Dieser wird später vorne und hinten noch eine Luftzufuhr bzw. Ableitung erhalten da er momentan in dieser Position nicht viel Fahrwind erhält.

Als nächstes ging es an die Steuerungsverbindung des Motors, den Gaszug.
Dieser verläuft nun angefangen bei der Drosselklappe befestigt am Gerüst…

… zusammen mit der Plusleitung der Batterie durch die Spritzwand.

Durch den Querträger im Innenraum und momentan noch etwas unschön durch die Schaltkulisse.

Verbunden mit dem originalen Gaszug des Opels zum Gaspedal welches nun den Subarumotor steuert.

Wer nun die ungebändigte Action einer beweglichen Drosselklappe erleben möchte dem empfehle ich das nachstehende Video. Aber Achtung, nichts für schwache Nerven :mrgreen:

Denen die das Video überlebt haben wünsche ich eine schnelle Genesung und dem Rest eine schöne Woche 🙂

Trennwand und Achsstummel

Zur abwechslung war ich erneut etwas tüchtig und habe die Trennung zwischen Passagierraum und Motorkompartiment, welche bis anhin aus einem alten Bettlacken bestand, überarbeitet und durch etwas stabileres ersetzt.

Als erstes mussten aber die Sitze weichen um genügend Bewegungsfreiraum im Innenraum zu kreieren.

Danach gestaltete sich der bau eines Gerüsts relativ einfach.

Ein wenig Farbe zur Rostvorbeugung.

Zwei Aluminiumplatten passend zugeschnitten und mit dem Gerüst verschraubt.

Dies gestaltet nun die neue Spritzwand bzw. Feuerschutz.

Ergänzt wird dies später noch durch eine Plexiglasscheibe für den oberen Teil der Abtrennung damit die Sicht nach hinten möglich ist, aber bis dahin ist die Sicht nach hinten noch etwas luftig 😀

Zudem habe ich noch zwei alte Antriebswellen von unnötigem Metal befreit…

…um zwei Achsstummel für die nun antriebslose Vorderachse zu erhalten.

Dies wärs für den Moment wieder, bis ein ander Mal 😀

Kühl- und Bremsleitungen

Kanns kaum erwarten dass mir die Ohren bluten werden 😀 Aber dafür muss zuerst noch etwas getan werden bis es soweit ist…

Für das Kühlsystem welches noch eine Verbindung vom Motor zum Kühler benötigt habe ich zwei Rohrhalter gebaut.

Die Alurohre können so bequem montiert und im Falle von Wartungsarbeiten mühelos
unter dem Fahrzeug wieder entfernt werden.

Die Halter im ehemaligen Auspufftunnel verschweisst und Rohre montiert und testweise Schlauchbögen aufgesteckt.

Ebenfalls im obrigen Bild zu sehen sind die neuen Bremsleitungen der Hinterachse welche ich in der
Zwischenzeit bereits verlegt hatte. Um die starren Leitungen mit den Bremsschläuchen verbinden zu
können habe ich mich einer einfachen Methode bedient.

Dazu habe ich pro Seite jeweils einen Halter gebaut

Dieser hält nun den Bremsdruckregler welcher zugleich die Verbindung zu den Bremsschläuchen herstellt.

Zudem gab es noch eine Hydraulikleitung vom Kupplungsgeberzylinder zur Kupplungsbetätigung

Und das Trio der neuen Leitungen auf einem Bild 🙂 Diese müssen nun nur noch gebördelt und angeschlossen werden.

Für die zukünftige Seilzugschaltung habe ich bereits begonnen einen Hebel am Getriebeausgang zu fertigen.

Ich hoffe der Hunger nach Neuigkeiten konnte so vorerst gestillt werden 😀
Schönes Wochenende allen Lesern!

Kupplungsgeberzylinder und Schaltkulisse

Nachdem ich lange nach einer Lösung für die Hydraulishe Kupplung gesucht habe, hat sich zum Schluss eine elegante und unscheinbare Möglichkeit offenbart die ich im vorhinein aus Platzgründen nicht in Erwägung gezogen habe.

Um dies umzusetzen habe ich die Pedaleinheit ausgebaut und um einen Halter erweitert.

Dieser nimmt nun den Subaru Kupplungsgeberzylinder auf.

Die per Seilzug betätigte Kupplung des Corsas dient nun zur gestossenen Betätigung des Geberzylinders und verhinderte somit eine aufwändige Änderung am Kupplungspedal mit Umlenkung, oder der gleichen.

Glücklicherweise passt dies auf den Milimeter zwischen die Spritzwand und dem Servolenkungmotor.

Weiter Schweissarbeiten haben dazu geführt dass dieses Gebilde entstand

Ich hoffe dies passt nicht nur zweckentsprechend sondern ebenfalls stilistisch zur Schaltkulisse 😀

Der Schaltknauf befindet sich nun auf gleicher Höhe wie die Lenkradmitte. Rennfeeling pur 😎

Schönes Wochenende wünsch ich euch.

Ölkühlerleitungen

Als Vorbereitung für die Hydraulische Kupplung musse der Kupplungsdämpfer vom Getriebe an einen unbeweglichen Ort weichen damit von dort aus mit einer Metalleitung der Geberzylinder im „Motorraum“ verbunden werden kann.

Die Halterung ist nun an der Domstrebe/Drehmomentstütze verschweisst

Als nächstes habe ich im Motorträger begonnen Löcher zu bohren

Nachdem das Loch gross genug war konnte die Zwischenplatte für den Ölkühler montiert werden

Das Loch dient nun zur druchführung der Öleitungen.

Aufgrund der Tatsache dass der Ölfilter beim Subarumotor von Auspuffrohren umgeben ist und sich somit die Optionen in grenzen halten in welche Richtung die Schläuche verlegt werden können, habe ich mich für diese etwas unorthodoxe Methode entschieden. Wobei die Durchführung noch etwas grösser werden muss damit die Leitungen nicht durch Vibrationen durchtrennt werden.

Bis auf kleinere Anpassungen wird dies am Schluss dann etwa so aussehen, hier auch zu sehen ist der Ölkühler auf der Fahrerseite.