GP Furttal 2019

Da das Video schneiden aufgrund der Fülle an Material noch etwas dauern wird, gibt es als Vorkost den Event zuerst in Textform.

Im Gegensatz zu den sonstigen Trackdays und Slalom Veranstaltungen ging es diesmal zu einer „Leistungsdemonstration“ namens GP-Furttal die glücklicherweise nur 25 Minuten Fahrt von mir zuhause stattfand.
Hauptsächlich für Oldtimer gedacht streckte sich dies am Wochenende über 2 Tage wobei am Samstag der Fokus mehr auf den Fahrzeugen älterer Generation lag und am Sonntag den Zuschauern die Performance der Renntauglichen Fahrzeugen dargeboten werden konnte.

Die über 180 Teilnehmenden Fahrzeuge wurden in 7 Kategorien eingeteilt, welche zu einer fixen Zeit jeweils 4 Mal über den Tag ca. 15min fahren durften. Kein Rennen, kein Überholen, nur Spass am Fahren und Unterhaltung fürs Publikum welches doch sehr nahe am Geschehen sein durfte.

Anreise fand für mich am Samstagmittag statt um bereits etwas Rennluft zu schnuppern und mir die Atmosphäre der Oldtimer nicht entgehen zu lassen. Auch durfte ich für einen einstündigen Oldtimer Corso in einem liebevoll restaurierten Kadett E GSi als Beifahrer beiwohnen.

Der Sonntag startete für die ersten Fahrer bereits um 8 Uhr um sich auf die Strecke zu begeben. Feld Nr. 7 welches ausschliesslich für Rennfahrzeuge gedacht war startete dann kurz vor 10 Uhr. Um diese Zeit war die Temperatur ein grosses Thema da es, wie mehrheitlich in Europa, doch etwas warm war in der letzten Zeit. Dies machte die Fahrt im Rennoverall, Handschuhe und Helm, in greifnähe zum Motor nicht gleich zur angenehmsten Tour die man sich vorstellen kann 🙂

Leider wurde der erste Lauf bereits von den ersten Ausfällen überschattet wobei ich beinahe ein Leidtragender davon wurde. Dem liebevoll restaurierten Kadett, welcher hinter mir fuhr, trat plötzlich Bremsflüssigkeit aus und konnte dementsprechend nicht mehr bremsen. Ich hatte dies interessanterweise bereits im Rückspiegel realisiert, dass die Geschwindigkeit mit welcher er angeschossen kam nicht reichen wird um unbeschadet hinter mir zu verlangsamen. Ich wich nach links aus und er mit angezogener Handbremse nach rechts, was leider für Ihn in der Leitplanke endete.
Da ich 4 Kameras am laufen hatte wurde auch schnell ersichtlich, dass uns höchstwahrscheinlich nur einige Zentimeter trennten bevor es zu einem Zusammenstoss gekommen wäre.

Ich konnte die erste Fahrt glücklicherweise unbeschadet zu Ende fahren, doch auch mein Glück wurde beim zweiten Lauf zusätzlich auf Probe gestellt, da auch bei mir durch die Wärme begann die Bremsflüssigkeit zu überhitzen, dies trat jedoch schleichend auf. Da die Bremsleistung stetig abnahm passte ich schnell meinen Fahrstil dementsprechend an und könnte mich noch mit Gänge herunterschalten bis zu Ziellinie und Fahrerlager retten.
Dies zwang mich dazu noch auf Platz einen kurzfristigen Bremsflüssigkeitswechsel zu vollziehen, aber dieser gestaltete sich dank Hilfe von Personen sowie deren Material doch noch zügig und unkompliziert. An dieser Stelle nochmals ein grosses Danke für die Hilfe und die Bremsflüssigkeit!!

Die nächste Fahrt gestaltete sich abgesehen von gelegentlichem Quer fahren doch relativ unspektakulär. Die hinteren Bremsen bekamen eine neue Einstellung, welche sie ohne überbremsen durchstehen: Voller Druck. Dies wird mich höchstwahrscheinlich sogar dazu zwingen grössere Bremsen an der Hinterachse zu montieren da das volle Potenzial wohl noch nicht ausgeschöpft ist. :mrgreen:

Leider blieb ich im letzten Drittel der letzten Fahrt auf der Strecke liegen. Das Auto begann immer mehr zu stocken und zeige keine Leistung mehr. Nachdem der Motor zum Schluss nicht mehr laufen wollte und auch ein Anlassen kein Lebenszeichen mehr verhoffen mag war die Fahrt für mich vorbei.
Der Grund hierfür war mir jedoch bereits noch im Fahrersitz naheliegend und wurde mir nach einem Blick in den Tank bestätigt… kein Treibstoff mehr 😀

Da der Event danach zu Ende war habe ich den Wagen auch sogleich an der Stelle aufgeladen an welchem er liegen blieb, natürlich wieder mit etwas Benzin im Tank. 😉

Unter dem Stich ein richtig Ereignissreicher Event an welchem ich aber gerne wieder einmal teilnehmen werde.

Zum Schluss noch in gewohnter Manier einige Bilder…

Dr. ExTrEme-Frankstein-Oc mit seinem Monter

Das Video wird demnächst folgen

Lambdacontroller Einbau

…5 Tage später :mrgreen:

Wagen ist wieder im gewohnten Umfeld sowie Zustand zu betrachten, in der Garage und zerlegt.

Die heutige Aufgabe bestand darin die AEM Lambda Anzeige zu montieren und den Analog-ausgang im enthaltenen Controller am KMS Steuergerät anzuschliessen. Schnell fand sich die passende Stelle als Einsatzort für das Gerät da die Innenraum Heizungsregler die perfekte grösse besitzen um die Anzeige einzusetzen. 😎

Nach einigen Verdrahtungsarbeiten konnte das Ganze dann bereits in Betrieb gehen.

Leider verweigert mir das KMS Steuergerät die Skalierung des Lambda-signals anzupassen, obwohl diese Funktion zur verfügung steht 😕 . Somit ist der Wert welcher das Steuergerät erhält etwa 0.1 – 0.2 versetzt. Um dies jedoch auszugleichen werde ich das Lambda Kennfeld um diesen Wert korrigieren damit dies etwas ausgeglichen wird.

Bis jetzt bin ich ganz zufieden mit dem Produkt, mal sehen wie dies sich in der Praxis bewähren wird.

Opel Treffen Hoch Ybrig 2019

Dieses Wochenende ging es nach mehrjähriger Absenz endlich wieder einmal ans Opel Treffen in den schönen schweizer Bergen. Das Wetter war zwar nicht übermässig toll, jedoch blieb es den ganzen Tag über trocken, was ich als vollen Erfolg werte 🙂

Ich möchte mich als erstes bei denen bedanken, welche die Reise auf sich genommen haben und mir einen Besuch abgestattet haben um die erste öffentliche zurschaustellung dieser doch exzentrischen Konstrukion beizuwohnen :dafür:

Das Fahrzeug stiess doch auf einiges Interesse, welches bereits beim abladen des Corsas feststellen lies.
Einige mussten sogar etwas genauer hinschauen… :mrgreen:

Die Resonanz und auch Akzeptanz war, entgegen meiner Erwartun,g doch sehr positiv und es entwickelten sich zu weilen sehr interessante Gespräche zur Technik, Umsetzung, Beweggründe zum Umbau, Motorwahl und vieles mehr. Dies zeigte sich vor allem darin dass ich die ersten 3 Stunden nach meinem Eintreffen kaum vom Fahrzeug weg kam, ich diese Zeit aber gerne investiert habe um die Neugierde einiger zu befriedigen.

Um einen Einblick in den Tag zu geben habe ich ein kleines Video zusammen geschnitten um einige Eindrücke zu vermitteln.
Wer einen festen Magen hat, darf sich somit gerne an folgendem Video versuchen:

Zur beruhigung zum Schluss noch ein paar Bilder welche ich geschossen habe im Anschluss nach dem Treffen.
Diese und weitere gibt es natürlich in etwas grösserer Auflösung in der Bildergalerie zum begutachten 😉

Bis zum nächsten Mal…. welches nicht lange auf sich warten lassen wird :mrgreen:

Danke danke, ich bin immernoch der Hoffung dass es jemandem etwas nützen könnte was ich hier schreibe, auch wenn es nur als leserlicher Zeitvertreib dient :mrgreen:

Im zuge der Überarbeiten der Kühlung hielt ich es für angebracht den Luftsammler für den Ladeluftkühler ebenfalls noch etwas zu erweitern.
Hierzu habe ich nun eine V-Form integriert um die Luft beider Seiten separiert den Kühlrippen zuzuführen. Dies hilft hoffentlich unnötige Verwirbelung im Kasten zu minimieren und die Kühlleistung etwas zu erhöhen.

Hierzu ist nun auch der passende Lüfter für die Unterseite des Ladeluftkühlers eingetroffen.

Spal VA22-AP11/C-64A, Durchmesser: 184mm, saugende Ausführung

Mit Kabelbindern durch den Kühlkörper beseftigt, saugt dieser nun die Luft von aussen durch den Ladeluftkühler und dient im Stand ebenfalls gleich zur belüftung des gesamten Motorraums.

Der Luftsammelkasten durfte zum Schluss noch einen Aufkleber für Werbung in eigener Sache erhalten. Somit ist auch das Copyright von potenziellen Fotos und Videos geregelt :mrgreen:

Ein neuer Ölkühler ist ebenfalls eingetroffen, selbe Dimensionen wie der defekte jedoch schwarz anstatt silber. 🙂

bereits am Bestimmungsort installiert.

Und zu Schluss noch die Vorstellung des neuen Lambdacontrollers.

Der neue Controller 03-0300 stammt von AEM und bietet Lambdavorheizung, CAN-Bus Anbindung, 0-5V Analog Signal Ausgabe und eine Anzeige für den Fahrer.

Ausschlaggebend für den Erwerb dieses Produkts ist die Analgoe Signal Ausgabe welche es ermöglicht das System an das KMS Steuergerät anzubinden, was den KMS Controller obsolet macht und gleichzeitig mit der Anzeigeeinheit mehr Funktionalität bietet.
Dies macht natürlich auch das mappen des Motors etwas einfacher da vor allem der Volllastbereich schneller mit den richtigen Parametern gefüttert werden kann und auch ein erhöhen des Ladedrucks schneller mit den passenden Einspritzwerten versehen werden kann.

Das Kit enthält selbst für meine eigensinnige platzierung des Motors genügend lange Kabel und sogar eine neue Lambdasonde.

Die Anzeige bietet einiges an Funktionalität und Anzeigemöglichkeit, Die Ausseren LED’s zeigen das Luft/Krafstoffgemisch von 8:1 bis 20:1 während die mittlere Anzeige zusätzlich Lambdawert oder Sauerstoffgehalt in % ausgeben kann.

Hier Ersichtlich die Vorheizung der Lambdasonde.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

Verschlimmbesserung

Grundsätzlich war der Gedanke der letzten Wochen kleinere Arbeiten auszuführen welche zwar nicht viel Einfluss haben, jedoch eine kleine Verbesserung herbeiführen.

Als erstes habe ich mir den Innenraum vorgenommen um diesen abschliessend noch mit etwas zusätzlicher Farbe zum Rostschutz zu versehen.
Dies hat soweit ganz gut geklappt und zu einem vernünftigen Endergebnis geführt.

Das nächste was ich überarbeitet habe ist die Lüfterschaltung, diese hat mich Aufgrund eines mir nicht ganz erschliessbaren Fehlers während des letzten Trackdays im Stich gelassen und den Dienst bereits am Anfang eingestellt.
Um dies zu berichtigen und weitere Funktionen einzubauen habe ich eine neue Lüftersteuerung erarbeitet, welche nicht nur den Kühlerlüfter betätigt, sondern ebenfalls den Lüfter des Ölkühlers und einen zukünftigen Lüfter an der Unterseite des Ladeluftkühlers welcher ebenfalls parallel zur Wasser/Alkohol Einspritzung angesteuert werden soll.

Das Motorsteuergerät versorgt nun beim erreichen von 93°C Wassertemperatur per Relais den Wasserkühler, den Ölkühler sowie den Ladeluftkühlerlüfter mit Strom. Mir ist es jedoch möglich im Innenraum per Schalter dies zu übersteuern.
Bei Volllast und erreichen von 4000rpm wird die Wasser/Alkohol Einspritzung sowie der Lüfter des Ladeluftkühlers per Relais aktiviert.
Damit sich diese beiden Schaltungen nicht gegenseitig zum falschen Zeitpunkt aktivieren habe ich zwei 20 Ampere Gleichrichterdioden ins System integriert. Diese sollten sicherlich genügen gross dimensioniert sein um genügend Stromdurchfluss zu garantieren.

Zukünftige Stelle für den zusätzlichen Lüfter inkl. vorbereite Kabel.

Die ersten Tests der Lüfterschaltung verliefen noch zufriedenstellend bis ich beiläufig gemerkt habe, dass bei laufendem Motor die Lambdaregelung sehr merkwürdiges Verhalten zeigte.
Die Lambdaanzeige zeige einen Dauerwert von 14.7 – 14.8 egal bei welcher Drehzahl oder Last. Nachdem ich die ganze Verkabelung der Lambdaregelung auseinandergenommen und geprüft hatte verhärtete sich immer mehr der Verdacht eines defekten Lambdacontrollers. Dieser zeigte auch kurz darauf einen LED-Blinkcode, welcher auf einen internen Kurzschluss deutet.
Da dies bereits der zweite Lambdacontroller (Neupreis bei KMS 330Euro :-/ ) ist, welcher die Arbeit verweigert möchte ich mich nicht auf ein drittes Mal einlassen und habe nach etwas Recherche eine gangbare Alternative gefunden. Hierzu jedoch mehr sobald ich das neue Gerät erhalten habe. 🙂

Um mich etwas von den ernüchternden Erkenntnissen abzulenken habe ich mich dem Rückspiegel gewidmet und diesen welchen ich Rücksichtslos entfernt und durch die Gopro Kamerahalterung ersetzt habe.

Damit ich jedoch trotzdem niemandem Aufgrund von visuell eingeschränkter Ignoranz während der Fahrt im Weg stehe, habe ich einen Weitwinkelspiegel erstanden der etwas mehr Sicht bietet. 😎

Sogar durch die hinteren Seitenscheiben lässt sich blicken.

Die alte Gopro Halterung welche zuvor am Käfig befestigt war habe ich nun an der Lenksäule befestigt damit auch Aufnahmen des Tachos gemacht werden können… oder wenn ich die Halterung umdrehe, mein entsetztes Gesicht wenns wieder Quer ums Eck geht :mrgreen:

Des Weiteren habe ich einen kompletten Stilbruch begangen in dem ich eine Ladedruckanzeige eingebaut habe welche eher Stiltechnisch zur FnF-Generation passt .

Nach weiteren Tests und dem Versuch die Zündung des Leerlaufes einzustellen durfte ich schon das nächste Problem feststellen. Ölkühler an einem der Ölleitungsanschlüssen undicht… :-/
Offenbar hatte sich ein Riss zwischen Anschluss und Kühlkörper gebildet.

Leider sehr unscharf aber dürfte sicherlich selbsterklärend sein.

Auch hier ist ein neuer Ölkühler bereits bestellt und sollte hoffentlich bald eintreffen.

Ich hoffe dass nicht noch weitere unschöne Momente auftreten. Glücklicherweise steht der nächste Trackday erst ende des nächsten Monats an.
Dafür geht es am 26. Mai, sofern das Wetter passt, nach 4 Jahren endlich mal wieder ans Opel Treffen Hoch Ybrig. Und ein Mittelmotor Corsa darf da natürlich keinesfalls fehlen :mrgreen:

Schönes Wochende

Trackday für Quereinsteiger

Samstag 6:00 Uhr früh… Abfahrt richtung Frankreich, im Gepäck natürlich den Corsa.

Nach gut knapp 2 Stunden fahrt und etwas Wartezeit vor der Einfahrt zur Rennstrecke nutzte ich die kurze Pause um ein Foto meines temporären Parkplatzes zu schiessen bevor die Tore geöffnet wurden.

Mitten auf der Strasse 🙂

Nach der Toröffnung und eines etwas hektischen Abladens des Rennwagens konnte es dann auch bald losgehen.
Die Freude wehrte nicht lange da vor der ersten Fahrt bereits eine Lärmmessung durchgeführt wurde und mein doch unauffälliger, kleiner, unwahrscheinlicher Corsa hier bereits mit 102db ins Mikrofon brüllte :-/  😀
Obschon im Kopf schon diverse Lösungen erarbeitet wurden um die Differenz von 2db zu beseitigen um das geforderte Maximum von 100db nicht zu überschreiten, wurde mir die Fahrt nicht verwehrt und ich konnte kurz darauf ohne weitere Messung die Rennstrecke befahren.

Der Morgen verlief soweit sehr unspektakulär abgesehen davon dass mir das Hitzeschutzband vor lauter Rauchentwicklung doch kurz Sorgen bereitete und Gedanken an einen Brand aufkamen. Zudem stellte sich beim ersten starken Bremsmanöver herraus dass die Bremsdruckeinstellung der Hinterachse um einiges zu niedrig war.
Beim Anbremsen auf einen langsame Rechtskurve blockierte die Vorderachse jedoch war kaum Bremswirkung vorhanden. Der Grund hierfür war dass ich aus Vorsichtsgründen nach dem ersetzen der Bremsdruckregler diese aufs absolute minimum reduziert hatte um ein mögliches überbremsen an der Hinterachse zu vermeiden. Wie sich im laufe des Tages herrausstellte ist die Hinterachse sehrwohl in der Lage mehr an Bremsleistung zu liefern, am Schluss des Tages waren die Regler bereits auf ca 70% des Maximaldrucks eingestellt.
Hier ist in Zukunft sicherlich weiteres herrantasten angesagt um die perfekte Balance zu finden.

Nachmittags konnte ich den Wagen und dessen Fahrdynamik definitiv etwas besser kennenlernen, das Vertrauen in die Technik stieg und der Spass nahm stetig zu. Auch die Veränderung der Zündung inkl. der Einstellungen am Mapping machten vor allem ab ca. 6000 touren einen Spürbaren unterschied. Die Einspritzwerte sanken nun mit korrekter Zündung je nach Drehzahl- und Gaspedalbereich um ca. 8-10% wobei ich denke der Auspuff erhält immernoch eine gute Portion der verbleibenden Einspritzmenge und bedankt sich auch gerne mit einer Flamme aus dem Endrohr. 🙂

Je später der Nachmittag desto mutiger der Fahrer, dies gilt für viele und traf definitiv auch auf mich zu. Ein behertzer tritt aufs Gaspedal resultierte zwar in Vortrieb aber manchmal auch in leichtes versetzen an der Hinterachse. Die Neugierde herrauszufinden wie früh es möglich ist Vollgas zu geben stieg stetig an, da auch die Vorderachse jede Bewegung am Lenkrad sofort und ohne Verzögerung umsetzte war die Verlockung ein Übersteuern zu erzwingen sehr gross. Die Erkenntnis in einem übergrossen Gokart zu sitzen und diesen auch so zu bewegen resultierte in einer unsauberen Fahrweise welche aber einen enormen Spassfaktor bot :mrgreen:
Was aber sicherlich nötig sein wird um etwas Ruhe in die Hinterachse zu bekommen ist ein Sperrdifferential, dies wird aber frühstens im nächsten Winter einzug halten.

Eine der Fahrten musste ich frühzeitig kurz unterbrechen da ich, einmal mehr, Probleme mit der Schaltung hatte. Glücklicherweise löste sich nur eine Schraube welche sich in 5 Minuten wieder montieren liess.

Schaltung reparieren auf dem Vorplatz

Auch eine Schlauchschelle einer Kurbelgehäuseentlüftung, welche ich vergessen habe zu fixieren, benötigte noch etwas Aufmerksamkeit. Dies hatte abgesehen von etwas ausgetretenen Öldämpfen aber keine grösseren Auswirkungen.

Im ganzen war dies ein sehr erfolgreicher und lehrreicher Tag welcher aufgezeigt hat wo noch etwas Nachbesserungbedarf besteht. Die nächsten Aufgaben werden weitere Kleinigkeiten und Anpassungen sein. Ölkühler, Verkabelungen, weitere Be- und Entlüftungsmöglichkeiten im Motorbereich und was mir sonst noch einfällt…

Und für die welche den Text gelesen haben hier nun das versprochene Video zum Trackday, für alle anderen welche den Text übersprungen haben natrülich auch 😉

Eine schöne Woche und fahrt vorsichtig… und wenn nicht macht Videos davon 😀

Checklist completed!

Manuelle Ansteurerung des Kühlerlüfters verbaut und verkabelt -> CHECK

Tankentlüftung austrittssicher mit einem Rückschlagventil versehen -> CHECK
Dieses sorgt gleichzeitig dafür, dass kein Unterdruck im Tank entsteht.

Fahrzeuglackierung erneuert und Farbe beim trocknen zugesehen 🙂 -> CHECK

Überschüssige Zeit, welche nicht zur observierung der trocknender Farbe genutzt wurde, in grobe Lenkgeometrie der Vorderachse invesiert -> CHECK 😀

Fahrzeug assembliert -> CHECK

Checklist completed, vehicle configured for trackday…

Check, Check, Check

Ein neuer Punkt welchen ich noch zusätzlich erledigt haben möchte, ist die manuelle zuschaltung des Kühlerlüfters damit z.B. in einer Auskühl-Runde der Lüfter eingeschlatet werden kann. Somit die Temperatur des Kühlwassers sicherlich auch während der Langsamfahrt sinken kann, was hoffentlich auch die Temparaturen im Motorraum minimiert.

Ansonsten hier noch die Punkte welche von der Liste verschwunden sind oder demnächst erledigt werden

Akquirierung Bremskraftregelventil -> CHECK

Ersetzen des defekten Ventils -> CHECK

Unschöne Stellen wie die schleichende zerstörung der Kotflügel während der Fahrt wurden adressiert.

Sowie kleinere Risse ausgebessert.

Beide vorderen Kotflügel repariert -> CHECK

Lackiervorgang gestartet… 🙂

Blog Eintrag erstellt -> CHECK 😀