Bremssatteladapter

Da es meine benötigten Dremssatteladapter nicht ohne weiteres käuflich zu erwerben gibt habe ich mich an die Firma Epytec gewandt, welche mit einfachen Mitteln die Adapter nach Wunsch fertigt. Nach der Bestellung erhält man vorab ein Testteil um zu prüfen ob die genannten Masse auch stimmen.

Heute habe ich das Testmodell aus dem 3D-Drucker erhalten.

Zu meinem Glück habe ich korrekt gemessen, sowie die richtigen Daten übermittelt. Die Montage war eher unspektakulär.

Der Porsche Bremssattel sitzt mittig über der Scheibe, hat genügend Abstand zum Rand und die Bremsklötze reizen den verfügbaren Platz komplett aus. Ich denke dies kann somit in Produktion gehen.

Probeweise habe ich noch kurz die ATS DTC montiert welche ohne Distanzscheibe problemlos montierbar sind. Bei anderen Felgenmodellen welche ich rumliegen habe, werden schnell 20-25mm Distanzscheiben pro Seite nötig. Die Kotflügel des Corsas sind hierfür erfreulicherweise genügend gross dimensioniert.

 

Schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

Bremsbelüftung Teil 2

Um möglichst viel Luft für die Bremsanlage zu sammeln habe ich eine momentan ungenutzte Stelle der Stossstange welche sich bestens für einen Lufteinlass eignet und es gleichzeitig nicht nötig macht Karosserieteile zu ändern.

Hierfür habe ich zwei Dreieksformen erstellt welche die Basis für einen Übergang in einen Schlauch bieten.

Die daraus erstellten GFK-Formen erweiterte ich anschliessend passend zur Stossstange sowie einer Befestigungsmöglichkeit am Chassis.

Fertiggestellt und bereit zum Luft sammeln.

Wird die Stossstange nun montiert stülpen sich die Lufteinlässe über die Hinterseite der Stossstange um möglichst wenig Luft entweichen zu lassen.

Blick von vorne durch die Frontschürze. 😎

Zudem ist die Luftführung zum Kühler auch in absehbarer Zeit fertig, noch etwas schleifen und etwas Farbe.

 

Ebenfalls finalisiert ist auch die Schaltung wieder. Nachdem ich das Schaltkabel reparieren lassen konnte, durfte dieses erneut wieder im Fahrzeug seine Aufgabe wahrnehmen. In der Absicht dieses nicht nochmal reparieren oder gar ersetzen zu müssen habe ich weitere Kleinigkeiten erledigt welche dem Einhalt gebieten sollen.

Zum einten habe ich einen Endanschlag für das Einlegen der Gänge 2, 4 und Rückwärts erstellt, was ich mit einer M6 Schraube sowie Kontermutter bewerkstelligen konnte.

Sowie die Gänge 1, 3 und 5 welche nun von der umfunktionierten Rückwartsgängentriegelung, welche ich fixiert habe, begrenzt werden.

Am Getriebe habe ich meinen eigenen Lösungsansatz mit der Feder zur reduktion des Spiels nochmals überdacht. Da es wohlmöglich mehr Sinn macht die Kräfte im Schaltkabel bei druck zu minimeren, arbeitete meine „Hilfsfeder“ exakt entgegen diesem Grundgedanke.
Aus diesem Grund habe ich darauf hin zwei Halter erstellt welche es nun möglich machen die anliegenden Kräfte umzukehren.

Die Fixierung des Federhalters am Getriebe ist momentan noch veränderbar, damit ich mir die Option offen lassen kann bei Bedarf die Federvorspannung noch nach belieben zu ändern.

 

Während den Arbeiten durfte ich feststellen dass der Schnellverschluss meiner Heckklappe es offenbar kaum erwarten kann dass es bald wieder los geht…. 😀

…oder er spührt den Frühling bereits 😀

Bremsbelüftung Teil 1

Als Ergänzung zum Upgrade der Bremsen, möchte ich auch hierzu im selben Zuge die Kühlung deren gleich in Angriff nehmen.

Hierfür habe ich ein Stück Rohr vorbereitet welches als Luftzufuhr fungieren wird.

Ebenfalls erstellt habe ich ein Bremsschild. Die zwei Löcher sind als Druchführung für die Bremszangenbefestigung gedacht im Falle dass die Schrauben der Bremszangenadapter mehr Platz benötigen.

Diese beiden Bauteile sollen am Achsschenkel des Corsas befestigt werden.

Da ich nicht plane dies jemals zu entfernen habe ich mich dafür entschieden die Schweissanlage für die Befestigung einzusetzen 🙂

Alles zusammengeschweisst und verschliffen. Der aufgeschweisste Flachstahl dient dazu, ein eintweichen, der sich im Topf der Bremsscheibe befindliche kühle Luft, zu verhindern bzw. ein Ansaugen von warmer Luft zu verringern.

Der 10mm breite Flachstahl verschwindet möglichst tief in der montieren Bremsscheibe ohne die Innenbelüftung zu verdecken, ca 2-3mm Luft zwischen Bremsschild und Scheibe verbleibt.

Damit das ganze nicht beginnt zu rosten habe ich das ganze noch mit Hitzeresistenter Farbe lackiert.

Das ganze wird natürlich noch durch dedizierte Frischluftzufuhr sowie Verrohrung komplettiert 😉

Bis demnächst…

Motorlager, Kühlung und Schaltung

Ursprünglich wäre es der Plan gewesen die Motorlager nacheinander, je nach Einbauort, zu montieren und danach deren Einfluss zu testen. Dies habe ich jedoch schon nach dem ersten zu ersetzenden Lagerblock schnell verworfen. Bei Opel gestaltete sich das Motorlager ein- und ausbauen jeweils etwas einfacher, das Subaru Antriebskonzept verlangt hier etwas mehr Körpereinsatz und ein zweites Mal wollte ich dies nicht machen 🙂

Die das einte der beiden vorderen Motorlager hatte ich bereits beim Einbau des STi Motors bereits ersetzt aufgrund der Tatsache dass es bei der Demontage aus dem Spenderfahrzeug in zwei Teile auseinandergebrochen ist.

Da nun eine Kombination aus stark genutztem 170’000km Lager sowie einem 260’000km Lager bestand, kommt es nun sehr gelegen dass diese beiden sicherlich ausgetauscht werden.

Zu beginn habe mich mich dem Getriebelager gewidmet welches sich noch am einfachsten ersetzen liess.

Das linke der Motorlager liess sich noch relativ einfach ersetzen…

…das rechte gestaltete sich etwas umständlicher da konstruktionsbedingt das heben des Motors nur sehr begrenzt möglich war. Einige Teile des Ansaugkanals sowie des Gaszugs mussten demontiert werden damit mehr Freigängikeit geschaffen werden konnte.

Dafür war es möglich die Drehmomentstütze unterhalb des Ladeluftkühlers ohne Demontage dessen einzubauen, so wie es in einem Impreza nötig wäre. Womit meine Kontruktion doch noch seine Vorteile zeigt 😀

 

Zum Thema Kühlung im Motorraum möchte ich versuchen die Hitzeentwicklung seitens der Auspuffanlage etwas einzudämmen.
Hierzu habe ich den Turbolader mit einem Hitzeschutz sowie die Verrohrung mit Thermoband versehen.

In der Hoffnung nicht nur die Hitze der Abgase direkt aus dem Auspuff zu führen sondern auch die Wärmestrahlung im Stand etwas zu minimieren.

 

Damit die ungenaue Schaltung etwas präziser arbeitet versuche ich eventuell vorhandenes Spiel zu finden und möglichst weitgehend zu eliminieren. Einer dieser identifizierten Stellen ist die manipulation direkt am Getriebe, welche sich etwa 2-3mm in Längsrichtung bewegen lässt.
Eine nur leicht gespannte Feder (C16SEi Gaszugfeder 🙂 ) sorgt nun dafür dass immer etwas zug vorhanden ist und ein freies bewegen der Manipulation verhindert wird.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und ein gutes neues Jahr!

Fertigstellung der Entlüftung

War zwar die letzten Wochen immer wieder fleissig, jedoch lohnte es sich nicht wirklich zu jeder Schicht Spachtel und kleiner Anpassung gleich Fotos zu schiessen, geschweige etwas nützliches dazu zu schreiben. Hier also nun das Endprodukt…

Eine der besagten Schichten Spachtel welche nicht weiter Kommentiert wird 😀

Der Untere Teil des Luftkanals habe ich Innen sehr grob gespachtelt und gefüllert. Äusserlich wird ausser einiger Befestigungspunkte und etwas Farbe in Sachen Optik kein weiterer Aufwand betrieben.

Der fertiggestellte Motorhaubenaufsatz

Heute noch eingetroffen sind neue Motorlager welche in Zukunft die Bewegungen des Motors etwas eindämmen sollen.

…somit wird es bald wieder etwas mechanischer 🙂

Entlüftung

Die Luft muss wie schon angedeutet durch die Motorhaube, was natürlich bedingt dass diese eine Öffnung besitzt durch welche die warme Luft entweichen kann.

Loch erstellt 🙂

Da ein simples Loch in der Haube aerodynamisch nicht unbedingt die beste Art der Entlüftung ist habe ich einen Aufsatz kreiert welcher auch optisch zum Corsa passen sollte.

Zur einfacheren Formengestaltung habe ich alles als Einheit laminiert, was dazu führte dass die Haube vom Luftkanal getrennt werden musste. Mit Klebeband markiert wo getrennt werden musste.

Unterseite des Luftkanals, nicht mehr benötigte Teile der Haube im Bereich des Aufsatzes ausgtrennt.

Zur verstärkung zusätzlich ebenfalls die Unterseite laminiert .

Danach konnte die obere Seite der Haube die erste Schicht Spachtel erhalten.

Nächster Schritt wird das einlaminieren der oberen Luftführung sein um einen geschlossenen Kanal zu erhalten. 😎

schönes Wochenende wünsche ich euch!

Abschliessend zum Formenbau der Kühler Entlüftung habe ich die Konstruktion noch in Malerklebband gehüllt.

Und das ganze mit einer ersten Schicht GFK versehen.

Fehlt nur noch die Öffnung in der Haube.

Kühlungsupgrade

Das Thema Kühlung war noch während der Testfahrt bereits fest in meinem Kopf verankert um dies möglichst anzugehen. Da ich nicht einfach nur einen Lüfter im Heck montieren möchte in der Hoffnung dass dies etwas anBesserung bringt, gehe ich das Problem zuerst auf der Gegenseite an um den Kühler mit möglichst viel Kühler Luft zu versorgen. Bis anhin klaffte ein nicht zu verachtendes Loch zwischen dem Frontträger und dem Wasserkühler, welches es der kühlen Luft ermöglichte einem Umweg um den Kühler zu finden.

Dazu implementiere ich nun folgende Lösung 🙂
Als erstes habe ich den Kühler mit Klebeband teilweise abgedeckt.

Danach einen schönen Luftkanal aus Karton gebaut.

Und dies natürlich in GFK laminiert.

Hinter dem Kühler sitzt in unmittelbarer Nähe der Benzintank, welcher jetzt logischerweise von warmer Luft aufgeheizt wird. Da warmer Kraftstoff ungeeignet ist den Brennraum im Motor zusätzlich zu kühlen, sollte in diesem Fall die warme Luft des Wasserkühlers davon fern gehalten werden. Die einfachste Lösung wäre hier die Luft in die Radhäuser abzuleiten welches aber aus Aerodynamischen sowie thermischen Gründen für die Bremsen nicht die beste Lösung darstellt. Auch eine ableitung zum unterboden gilt es zu gunsten der Aerodynamik zu vermeiden.

Somit bleibt nur noch eine ableitung nach oben durch die Motorhaube.

Platz ist zum Glück dank meiner Bauweise genügend vorhanden um eine gewölbte und nach oben abflachende Entlüftung zu bauen.

😎

😀

Momentan blieb mir leider nicht viel Zeit um mich mechanisch um den Corsa zu kümmern, habe mich dafür im Motormapping etwas schlau machen können und einige Veränderungen vorgenommen welche hoffentlich eine Verbesserung herbeiführen.

Bei meinen Recherchen durfte ich feststellen dass ich einen Denkfehler 😳 begangen habe welcher mein Mapping zwar nicht nutzlos macht, mich jedoch dazu zwingt nochmals alle bisherigen Werte neu zu bestimmen. Was ich nun übersehen habe ist folgendes:
Subaru besitzt zur bestimmung des oberen Totpunktes des ersten Zylinders eine Markierung (B) auf dem Kubelwellenritzel sowie eine dazugehörige am Motorblock (A). Nun ist die Markierung am Motorblock jedoch versetzt zur Mitte des Kurbelwellensensors (C).
Da ich nun als Referenz nur die Markierung A und B verwendet habe zur Bestimmung des Winkels zum oberen Totpunkt, habe ich einen Wert von 37° erhalten.

Nachdem ich einige originale Motormapping für originale EJ20/EJ207 studiert habe, durfte ich feststellen dass dieser Wert 3° daneben liegt. Dies bedeutet dass über mein ganzes Mapping die Zündung jeweils 3° zu spät erfolgte.
Zu meinem Glück führt dies mehr zu Leistungsverlust anstatt zu einem Motorschaden durch klopfende Verbrennung, wie es bei zu früher Zündung der Fall wäre.

Hier nun also auf den korrekten Wert von 40° BTDC eingestellt.

Zusätzlich habe ich das Zündkennfeld einer leichten Revision unterzogen um Werte zu prüfen und ggf. anzupassen. Hier haben sich aber nur kleinere Änderungen getan.

Aufgrund meines Totpunkt-Denkfehlers und der Notwendigkeit des neu mappens bot sich auch gleich die möglichkeit das Lambdakennfeld zu optimieren. Das ursprüngliche Lambdakennfeld hatte ich von einem KMS Beispielmapping entnommen und basierend auf einigen einzelnen Infos für den Subarumotor angepasst.

Nachdem ich auf sich bereits im Einsatz befindende Kennfelder zurückgreifen konnte, war es mir möglich das Lambdakennfeld ebenfalls passend für den Boxer zu programmieren.

Hier wird es nun interessant inwiefern sich das bereits Teilweise erstellte Einspritzkennfeld ändern wird. Die Zündzeitspunkt verstellung von 3° nach früh und Lambdakennfaldanpssung werden sich sicherlich bemerkbar machen.

Aus reiner Neugier habe ich per Druckluft die Wastegatedose des APS SR40 Turbo’s geprüft, da ich wissen wollte was der Minimaldruck ist mit welchem ich unterwegs war.
Das Wastegate beginnt mit dem öffnen bei 0.4 – 0.5bar, beginnt sich rapide zu öffnen um etwa 0.9 bar und ist bei 1.1 bar vollständig offen. Dies würde dem originalen Ladedruck eines STi Imprezas entsprechen, was hoffentlich, wenn die Zündung dazu auch stimmt 🙄 , in der originalen Leistung des Motors resultieren sollte.

Für alle welche das Mapping gerne auf eigene Faust erkunden oder aus reiner Neugier mal reinschauen möchten, habe ich es auf der Corsa Website (Signatur) zum Download bereitgestellt.

Schönes Wochende 🙂

256 vs 300

Wie bereits erwähnt erhält mein Corsa neu Porschebremsen an der Vorderachse, hier nun also noch weiterführende Infos zu diesem Umbau.

Ich bin zwar bereits vor einigen Jahren auf die Astra 16V Bremsen umgestiegen. Diese empfinde ich aber als nicht kompatibel zum neuen Antriebsaggregat, somit werden diese ebenso ersetzt wie die originalen Bremsen zuvor. Da ich noch eine originale Corsa A GSI Bremse rumliegen hatte bot sich sogelich ein Verlgeich aller Bremscheiben-Evolutionen 🙂

Links: 236mm (Corsa A GSI) / Mitte: 256mm (Astra GSi 16V) / Rechts: 300mm

Da mir nicht bekannt war woher die 300mm Scheiben stammen und der Vertreiber des BMW E30 Bremsenkits sich auf seiner Website sehr bedeckt hält, wurde ich nach etwas recherche dank einigen wenigen Beschriftungen der Bremsscheibe fündig. Ursprünglich für den Ford Focus ST170 (DBW) hergestellt, wurden diese Scheiben auf 4×100 umgebohrt und das Mittellloch von 63.5mm auf 65.6mm aufgeweitet.

Mit einem passenden Zentrierring (56.5mm – 65.6mm) können diese Scheiben also problemlos montiert werden.

Die 16V Bremse hat somit ausgedient

Da der passende Adapter für die Aufnahme der Porsche Bremssättel noch erst hergestellt werden muss habe ich die Sättel provisorisch befestigt um die Dimensionen für den späteren Adapter zu bestimmen.

Nochmals zum Vergleich, die Astra Bemse hinter den 8×15 ATS DTC…

… und die 986er Sättel mit 300mm Scheibe. Immernoch 15-20mm Luft zwischen Sattel und Felgen. Zudem bewirkt die Bremsscheibe eine Zusätzliche Spurverbeiterung von 3.5mm pro Seite.

Bis zum nächsten Mal 😉