Verschlimmbesserung

Grundsätzlich war der Gedanke der letzten Wochen kleinere Arbeiten auszuführen welche zwar nicht viel Einfluss haben, jedoch eine kleine Verbesserung herbeiführen.

Als erstes habe ich mir den Innenraum vorgenommen um diesen abschliessend noch mit etwas zusätzlicher Farbe zum Rostschutz zu versehen.
Dies hat soweit ganz gut geklappt und zu einem vernünftigen Endergebnis geführt.

Das nächste was ich überarbeitet habe ist die Lüfterschaltung, diese hat mich Aufgrund eines mir nicht ganz erschliessbaren Fehlers während des letzten Trackdays im Stich gelassen und den Dienst bereits am Anfang eingestellt.
Um dies zu berichtigen und weitere Funktionen einzubauen habe ich eine neue Lüftersteuerung erarbeitet, welche nicht nur den Kühlerlüfter betätigt, sondern ebenfalls den Lüfter des Ölkühlers und einen zukünftigen Lüfter an der Unterseite des Ladeluftkühlers welcher ebenfalls parallel zur Wasser/Alkohol Einspritzung angesteuert werden soll.

Das Motorsteuergerät versorgt nun beim erreichen von 93°C Wassertemperatur per Relais den Wasserkühler, den Ölkühler sowie den Ladeluftkühlerlüfter mit Strom. Mir ist es jedoch möglich im Innenraum per Schalter dies zu übersteuern.
Bei Volllast und erreichen von 4000rpm wird die Wasser/Alkohol Einspritzung sowie der Lüfter des Ladeluftkühlers per Relais aktiviert.
Damit sich diese beiden Schaltungen nicht gegenseitig zum falschen Zeitpunkt aktivieren habe ich zwei 20 Ampere Gleichrichterdioden ins System integriert. Diese sollten sicherlich genügen gross dimensioniert sein um genügend Stromdurchfluss zu garantieren.

Zukünftige Stelle für den zusätzlichen Lüfter inkl. vorbereite Kabel.

Die ersten Tests der Lüfterschaltung verliefen noch zufriedenstellend bis ich beiläufig gemerkt habe, dass bei laufendem Motor die Lambdaregelung sehr merkwürdiges Verhalten zeigte.
Die Lambdaanzeige zeige einen Dauerwert von 14.7 – 14.8 egal bei welcher Drehzahl oder Last. Nachdem ich die ganze Verkabelung der Lambdaregelung auseinandergenommen und geprüft hatte verhärtete sich immer mehr der Verdacht eines defekten Lambdacontrollers. Dieser zeigte auch kurz darauf einen LED-Blinkcode, welcher auf einen internen Kurzschluss deutet.
Da dies bereits der zweite Lambdacontroller (Neupreis bei KMS 330Euro :-/ ) ist, welcher die Arbeit verweigert möchte ich mich nicht auf ein drittes Mal einlassen und habe nach etwas Recherche eine gangbare Alternative gefunden. Hierzu jedoch mehr sobald ich das neue Gerät erhalten habe. 🙂

Um mich etwas von den ernüchternden Erkenntnissen abzulenken habe ich mich dem Rückspiegel gewidmet und diesen welchen ich Rücksichtslos entfernt und durch die Gopro Kamerahalterung ersetzt habe.

Damit ich jedoch trotzdem niemandem Aufgrund von visuell eingeschränkter Ignoranz während der Fahrt im Weg stehe, habe ich einen Weitwinkelspiegel erstanden der etwas mehr Sicht bietet. 😎

Sogar durch die hinteren Seitenscheiben lässt sich blicken.

Die alte Gopro Halterung welche zuvor am Käfig befestigt war habe ich nun an der Lenksäule befestigt damit auch Aufnahmen des Tachos gemacht werden können… oder wenn ich die Halterung umdrehe, mein entsetztes Gesicht wenns wieder Quer ums Eck geht :mrgreen:

Des Weiteren habe ich einen kompletten Stilbruch begangen in dem ich eine Ladedruckanzeige eingebaut habe welche eher Stiltechnisch zur FnF-Generation passt .

Nach weiteren Tests und dem Versuch die Zündung des Leerlaufes einzustellen durfte ich schon das nächste Problem feststellen. Ölkühler an einem der Ölleitungsanschlüssen undicht… :-/
Offenbar hatte sich ein Riss zwischen Anschluss und Kühlkörper gebildet.

Leider sehr unscharf aber dürfte sicherlich selbsterklärend sein.

Auch hier ist ein neuer Ölkühler bereits bestellt und sollte hoffentlich bald eintreffen.

Ich hoffe dass nicht noch weitere unschöne Momente auftreten. Glücklicherweise steht der nächste Trackday erst ende des nächsten Monats an.
Dafür geht es am 26. Mai, sofern das Wetter passt, nach 4 Jahren endlich mal wieder ans Opel Treffen Hoch Ybrig. Und ein Mittelmotor Corsa darf da natürlich keinesfalls fehlen :mrgreen:

Schönes Wochende

Trackday für Quereinsteiger

Samstag 6:00 Uhr früh… Abfahrt richtung Frankreich, im Gepäck natürlich den Corsa.

Nach gut knapp 2 Stunden fahrt und etwas Wartezeit vor der Einfahrt zur Rennstrecke nutzte ich die kurze Pause um ein Foto meines temporären Parkplatzes zu schiessen bevor die Tore geöffnet wurden.

Mitten auf der Strasse 🙂

Nach der Toröffnung und eines etwas hektischen Abladens des Rennwagens konnte es dann auch bald losgehen.
Die Freude wehrte nicht lange da vor der ersten Fahrt bereits eine Lärmmessung durchgeführt wurde und mein doch unauffälliger, kleiner, unwahrscheinlicher Corsa hier bereits mit 102db ins Mikrofon brüllte :-/  😀
Obschon im Kopf schon diverse Lösungen erarbeitet wurden um die Differenz von 2db zu beseitigen um das geforderte Maximum von 100db nicht zu überschreiten, wurde mir die Fahrt nicht verwehrt und ich konnte kurz darauf ohne weitere Messung die Rennstrecke befahren.

Der Morgen verlief soweit sehr unspektakulär abgesehen davon dass mir das Hitzeschutzband vor lauter Rauchentwicklung doch kurz Sorgen bereitete und Gedanken an einen Brand aufkamen. Zudem stellte sich beim ersten starken Bremsmanöver herraus dass die Bremsdruckeinstellung der Hinterachse um einiges zu niedrig war.
Beim Anbremsen auf einen langsame Rechtskurve blockierte die Vorderachse jedoch war kaum Bremswirkung vorhanden. Der Grund hierfür war dass ich aus Vorsichtsgründen nach dem ersetzen der Bremsdruckregler diese aufs absolute minimum reduziert hatte um ein mögliches überbremsen an der Hinterachse zu vermeiden. Wie sich im laufe des Tages herrausstellte ist die Hinterachse sehrwohl in der Lage mehr an Bremsleistung zu liefern, am Schluss des Tages waren die Regler bereits auf ca 70% des Maximaldrucks eingestellt.
Hier ist in Zukunft sicherlich weiteres herrantasten angesagt um die perfekte Balance zu finden.

Nachmittags konnte ich den Wagen und dessen Fahrdynamik definitiv etwas besser kennenlernen, das Vertrauen in die Technik stieg und der Spass nahm stetig zu. Auch die Veränderung der Zündung inkl. der Einstellungen am Mapping machten vor allem ab ca. 6000 touren einen Spürbaren unterschied. Die Einspritzwerte sanken nun mit korrekter Zündung je nach Drehzahl- und Gaspedalbereich um ca. 8-10% wobei ich denke der Auspuff erhält immernoch eine gute Portion der verbleibenden Einspritzmenge und bedankt sich auch gerne mit einer Flamme aus dem Endrohr. 🙂

Je später der Nachmittag desto mutiger der Fahrer, dies gilt für viele und traf definitiv auch auf mich zu. Ein behertzer tritt aufs Gaspedal resultierte zwar in Vortrieb aber manchmal auch in leichtes versetzen an der Hinterachse. Die Neugierde herrauszufinden wie früh es möglich ist Vollgas zu geben stieg stetig an, da auch die Vorderachse jede Bewegung am Lenkrad sofort und ohne Verzögerung umsetzte war die Verlockung ein Übersteuern zu erzwingen sehr gross. Die Erkenntnis in einem übergrossen Gokart zu sitzen und diesen auch so zu bewegen resultierte in einer unsauberen Fahrweise welche aber einen enormen Spassfaktor bot :mrgreen:
Was aber sicherlich nötig sein wird um etwas Ruhe in die Hinterachse zu bekommen ist ein Sperrdifferential, dies wird aber frühstens im nächsten Winter einzug halten.

Eine der Fahrten musste ich frühzeitig kurz unterbrechen da ich, einmal mehr, Probleme mit der Schaltung hatte. Glücklicherweise löste sich nur eine Schraube welche sich in 5 Minuten wieder montieren liess.

Schaltung reparieren auf dem Vorplatz

Auch eine Schlauchschelle einer Kurbelgehäuseentlüftung, welche ich vergessen habe zu fixieren, benötigte noch etwas Aufmerksamkeit. Dies hatte abgesehen von etwas ausgetretenen Öldämpfen aber keine grösseren Auswirkungen.

Im ganzen war dies ein sehr erfolgreicher und lehrreicher Tag welcher aufgezeigt hat wo noch etwas Nachbesserungbedarf besteht. Die nächsten Aufgaben werden weitere Kleinigkeiten und Anpassungen sein. Ölkühler, Verkabelungen, weitere Be- und Entlüftungsmöglichkeiten im Motorbereich und was mir sonst noch einfällt…

Und für die welche den Text gelesen haben hier nun das versprochene Video zum Trackday, für alle anderen welche den Text übersprungen haben natrülich auch 😉

Eine schöne Woche und fahrt vorsichtig… und wenn nicht macht Videos davon 😀

Checklist completed!

Manuelle Ansteurerung des Kühlerlüfters verbaut und verkabelt -> CHECK

Tankentlüftung austrittssicher mit einem Rückschlagventil versehen -> CHECK
Dieses sorgt gleichzeitig dafür, dass kein Unterdruck im Tank entsteht.

Fahrzeuglackierung erneuert und Farbe beim trocknen zugesehen 🙂 -> CHECK

Überschüssige Zeit, welche nicht zur observierung der trocknender Farbe genutzt wurde, in grobe Lenkgeometrie der Vorderachse invesiert -> CHECK 😀

Fahrzeug assembliert -> CHECK

Checklist completed, vehicle configured for trackday…

Check, Check, Check

Ein neuer Punkt welchen ich noch zusätzlich erledigt haben möchte, ist die manuelle zuschaltung des Kühlerlüfters damit z.B. in einer Auskühl-Runde der Lüfter eingeschlatet werden kann. Somit die Temperatur des Kühlwassers sicherlich auch während der Langsamfahrt sinken kann, was hoffentlich auch die Temparaturen im Motorraum minimiert.

Ansonsten hier noch die Punkte welche von der Liste verschwunden sind oder demnächst erledigt werden

Akquirierung Bremskraftregelventil -> CHECK

Ersetzen des defekten Ventils -> CHECK

Unschöne Stellen wie die schleichende zerstörung der Kotflügel während der Fahrt wurden adressiert.

Sowie kleinere Risse ausgebessert.

Beide vorderen Kotflügel repariert -> CHECK

Lackiervorgang gestartet… 🙂

Blog Eintrag erstellt -> CHECK 😀

Bremskühlung

Und schon wird die To-Do Liste wieder etwas kleiner

Luftschläuche für Bremsbelüftung montieren -> CHECK 😀

Momentan noch provisorisch mit Kabelbindern befestigt, da ich mir noch nicht ganz sicher bin wie ich dies permanent Befestigen möchte. Eventuell eine Einhausung des vorderen Teils der Verrohrung mit GFK und etwas befeglicheres im hinteren Teil. Bin mir momentan noch nicht ganz schlüssig aber für den ersten Einsatz wir es sicherlich halten.

Freigängikeit bei Volleinschlag ist knapp gegeben.

Bei Volleinschlag des Kurven äusseren Rades ist genügend Platz vorhanden und der Schlauch lang genug.

…NEXT! 😀

Diese Woche habe ich noch die Bremssatteladapter von Epytec erhalten welche die Posche Boxster Bremszangen an die Opel Befestigungspunkte befestigt. Leider habe ich es in der Hektik verpasst noch Bilder davon zu machen.

Montiert sieht dies jedoch auf der rechten Seite so aus.

Und auf der gegenüberliegenden Seite so :mrgreen:

Abschliessend zu der Montage habe ich den Rennwagen aufgeladen und heute zu meinem Händler des Vertrauens gebracht

Das prüfen der Vorderbremse gestaltete sich etwas schwierig da doch einiges an Gewicht fehlt und somit nicht die volle Bremskraft messbar ist.
Sehr Interessant verhielt sich vor allem die Hinterachse… hierzu jedoch noch einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit:

Im Mai 2013 als ich die Astra F 16V Bremse an der Hinterachse verbaut hatte, zeigte sich das Bild, dass die rechte Seite nicht mehr als 0.5kN Bremsdruck lieferte (Info HIER zu finden). Dazumal war dieser Umstand nicht weiter tragisch da die Hinterachse auch bei reduziertem Druck, vor allem beim Slalom fahren, dazu neigte zu überbremsen. Ich habe dies nicht mehr weiter verfolgt da die Bremsleistung für den 1.6l ausreichend war und mir bei Trackdays keine Probleme bereitete.

Beim testen der Hinterachse zeigte sich nun natürlich das selbige Fehlerbild. Die linke Seite lieferte z.T. bis 2.5kN während die rechte Bremse nicht mal die Hälfte dessen zu leisten vermag. Der Übeltäter in diesem Zusammenhang wurde schnell gefunden da Komponenten wie Bremsleitungen, Bremszangen, und Druckminderer am Hauptbremszylinder nicht mehr dem selbigem Stand wie 2013 entsprechen.

Verdacht: Bremsdruckregelventil defekt

Nach dem Ausbau des Ventils und zusammenschluss der Bremsleitungen durfte der Wagen erneut auf den Bremsprüfstand, welcher schnell den Verdacht bestätigte und einen korrekten Druck auf beiden Seiten zeigte.

Ich werde mich hier also um die Beschaffung eines neuen Regelventils kümmern müssen 🙂

Zum Schluss hat der Wagen noch eine Reinigung des Motorraums erhalten, womit auch dieser mal wieder sauber wäre.

!! Nächste Testfahrt am Samstag 23.03.2019 in Anneau du Rhin !!

Ein schönes Wochenende euch allen!

Habe zwar nicht viel zu Erzählen diese Woche, versuche jedoch trozdem noch etwas nützliches zu präsentieren.

Die Kleinigkeit welche im seitens Corsa vorweisen kann ist die fertigstellung des Lufteinlasses vor dem Kühler welche nun ihren letzen Schliff und Farbe erhalten hat

Das hoffentlich nützliche habe ich in Form einer Excel Datei erstellt. Einen einfachen Bremskraftrechner welcher es zulässt theoretische Werte eines möglichen Bremsen-upgrades zu errechnen.

Wie zu erkennen benötigt dieser trotz der möglich simplen Gestaltung eine Vielzahl an Informationen um ein Ergebnis zu erhalten.
Informationen zu Bremscheibendurchmesser sind meist schnell organisiert da viele Hersteller genügend Informationen liefern können. Etwas aufwändiger wird es vor allem bei der Informationsbeschaffung für Bremsbelaggrösse und Durchmesser der Kolben im Bremssattel.

Um das ganz zu vereinfachen habe ich bereits einige Gleitreibungszahlen von einigen Bremsbelägen in Erfahrung bringen können und diese bereits eingetragen. Die Werte stammen alle samt von den Webseiten der jeweiligen Hersteller, ob diese auch der Realtität entsprechen darf jeder für sich entscheiden :mrgreen: aber ich denke dies bietet eine gute Grundlage um eine Einschätzung zu treffen ob es ein Strassenbelag oder in richtung Rennbelag gehen soll.

Die Werte welche ich als Basis eingetragen habe sind an der Vorderachse die Astra F GSi VA-Bremsanlage sowie die Porsche Boxster als Upgrade. An der Hinterachse ist ebenfalls die Astra F GSi HA-Bremse als Basis und die Subaru Impreza GC8 HA-Bremsanlage als Uprgade eingetragen.

Sollte dies jemandem nützlich erscheinen ginge es hier zum Download: http://www.extreme-garage.ch/downloads/bremsleistungsrechner/

Schönes Wochenende

Bremssatteladapter

Da es meine benötigten Dremssatteladapter nicht ohne weiteres käuflich zu erwerben gibt habe ich mich an die Firma Epytec gewandt, welche mit einfachen Mitteln die Adapter nach Wunsch fertigt. Nach der Bestellung erhält man vorab ein Testteil um zu prüfen ob die genannten Masse auch stimmen.

Heute habe ich das Testmodell aus dem 3D-Drucker erhalten.

Zu meinem Glück habe ich korrekt gemessen, sowie die richtigen Daten übermittelt. Die Montage war eher unspektakulär.

Der Porsche Bremssattel sitzt mittig über der Scheibe, hat genügend Abstand zum Rand und die Bremsklötze reizen den verfügbaren Platz komplett aus. Ich denke dies kann somit in Produktion gehen.

Probeweise habe ich noch kurz die ATS DTC montiert welche ohne Distanzscheibe problemlos montierbar sind. Bei anderen Felgenmodellen welche ich rumliegen habe, werden schnell 20-25mm Distanzscheiben pro Seite nötig. Die Kotflügel des Corsas sind hierfür erfreulicherweise genügend gross dimensioniert.

 

Schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

Bremsbelüftung Teil 2

Um möglichst viel Luft für die Bremsanlage zu sammeln habe ich eine momentan ungenutzte Stelle der Stossstange welche sich bestens für einen Lufteinlass eignet und es gleichzeitig nicht nötig macht Karosserieteile zu ändern.

Hierfür habe ich zwei Dreieksformen erstellt welche die Basis für einen Übergang in einen Schlauch bieten.

Die daraus erstellten GFK-Formen erweiterte ich anschliessend passend zur Stossstange sowie einer Befestigungsmöglichkeit am Chassis.

Fertiggestellt und bereit zum Luft sammeln.

Wird die Stossstange nun montiert stülpen sich die Lufteinlässe über die Hinterseite der Stossstange um möglichst wenig Luft entweichen zu lassen.

Blick von vorne durch die Frontschürze. 😎

Zudem ist die Luftführung zum Kühler auch in absehbarer Zeit fertig, noch etwas schleifen und etwas Farbe.

 

Ebenfalls finalisiert ist auch die Schaltung wieder. Nachdem ich das Schaltkabel reparieren lassen konnte, durfte dieses erneut wieder im Fahrzeug seine Aufgabe wahrnehmen. In der Absicht dieses nicht nochmal reparieren oder gar ersetzen zu müssen habe ich weitere Kleinigkeiten erledigt welche dem Einhalt gebieten sollen.

Zum einten habe ich einen Endanschlag für das Einlegen der Gänge 2, 4 und Rückwärts erstellt, was ich mit einer M6 Schraube sowie Kontermutter bewerkstelligen konnte.

Sowie die Gänge 1, 3 und 5 welche nun von der umfunktionierten Rückwartsgängentriegelung, welche ich fixiert habe, begrenzt werden.

Am Getriebe habe ich meinen eigenen Lösungsansatz mit der Feder zur reduktion des Spiels nochmals überdacht. Da es wohlmöglich mehr Sinn macht die Kräfte im Schaltkabel bei druck zu minimeren, arbeitete meine „Hilfsfeder“ exakt entgegen diesem Grundgedanke.
Aus diesem Grund habe ich darauf hin zwei Halter erstellt welche es nun möglich machen die anliegenden Kräfte umzukehren.

Die Fixierung des Federhalters am Getriebe ist momentan noch veränderbar, damit ich mir die Option offen lassen kann bei Bedarf die Federvorspannung noch nach belieben zu ändern.

 

Während den Arbeiten durfte ich feststellen dass der Schnellverschluss meiner Heckklappe es offenbar kaum erwarten kann dass es bald wieder los geht…. 😀

…oder er spührt den Frühling bereits 😀