Zu Beginn des Mittelmotors hatte ich die mattschwarzen ATS DTC verkauft da zu diesem Zeitpunkt die Annahme vorhanden war, dass die Felgendimension von 8×15 an der Hinterachse nicht ausreichend sein könnte.
Die Annahme wurde zwar bis jetzt nicht wirklich bestätigt, aber die Tatsache der farblich nicht auf das Fahrzeug abgestimmten Felgen musste doch berichtigt werden :mrgreen:

Hier also die neuste Anschaffung, Protrack One in 8×15 ET20 sowie 9×15 ET30

Der direkte Unterschied mit 1 Zoll Differenz

Bei der Bereifung ist das momentane Ziel Semi Slicks zu montieren um vor Trackdays nicht zu sehr auf die Wetterprognose schauen und dementsprechend vor Ort nicht die Räder wechseln zu müssen.
Für die Vorderachse wird voraussichtlich die Reifendimension 205/50 oder 225/45 (mit Präferenz auf zweiteres) lauten und an der Hinterachse 245/40. 😎

Die 9×15 an der Hinterachse passen jedenfalls bereits.

An der Hinterachse habe ich mich auch noch etwas mit dem Bau eines Diffusors beschäftigt.

Die Befestigung wird durch die Hinteren Längsträger gegeben. Aussparungen für Querlenker, Antriebswellen usw. sind nur so gross wie nötig um ein Einfaches montieren zu ermöglichen und genügend Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

Drei Querstreben sind vernietet damit sich die Fläche nicht verformt, wobei ich die hintere noch mit Löchern versehen habe.

Diese dienen dazu noch etwas Luft zwischen Stossstange und Diffusor aus dem Motorraum entweichen zu lassen.

Zum Schluss habe ich noch die Unterseite mit einer dünnen Schicht GFK überzogen.

Trotz der recht eingeschränkten Platzverhältnisse unter dem Wagen ergab sich doch eine vernünftige Krümmung.

Schönes Wochenende!

#CorsaGSTi

Ein kleines nicht technisches Update.

Ich bin zwar nicht der Überflieger was social media angeht, aber ich habe mich überwunden Instagram eine Chance zu geben. Darum exisitiert seit neustem auch ein Konto für das Corsa Projekt. #CorsaGSTi

Der Sinn dahinter ist es vor allem kleinere Infos zu posten, welche eventuell nicht gleich einen ganzen Beitrag wert sind oder auch etwas aktuellere Fotos oder kurze Videos zu veröffentlichen die sonst hier wohl eher fehl am Platz wären.

Natürlich möchte in gewohnter Manier hier weiter berichten und auch wie üblich technisch detaillierte Beiträge erstellen welche Vorgehensweisen, Beweggründe und Erklärungen beinhalten. Dies soll somit keinen oder möglichst wenig Einfluss auf diesen Thread haben.

Wer also Interesse hat darf also gerne ein Follower werden :mrgreen:
https://www.instagram.com/corsagsti

Zurück in der heimischen Garage, motiviert den Motor zu inspizieren durfte ich schnell einige Schwachstellen finden welche eventuell einen Einfluss haben könnten dem Motor die Leistung zu Rauben. Diese zeigten sich aufgrund des hohen Ölgehalts in der Ansaugluft sehr schnell.

Befestigungspunkt des Umluftventils (Blow-Off) am Ladelüftkühler – undicht

Verbindungsschlauch Ladeluftkühler zu Drosselklappe – undicht

Unterduckschlauch von Ansaugbrücke zu Umluftventil (Blow-Off) – undicht

Es dürfte wohl selbstsprechend sein dass hier ein Teil der Luft wohl nie den Brennraum erreicht hat.
Beim auseinanderschrauben der gezeigten Teile fand ich noch weitere Schläuche welche Aufmerksamkeit benötigen.

Schlauch der Zylinderkopfentlüftung gerissen sowie Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung geknickt.

Hier dürften wohl ein paar neue Schläuche und Dichtungen abhilfe schaffen.

Da bereits einiges ausgebaut war habe ich mich Farblich noch etwas dem Umluftventil gewidmet.

Zusätzlich habe ich den Schlauch, welcher den Überschüssigen Druck zurück vor den Trubo leitet, entfernt und den Anschluss am Ventil gekürzt, sowie 180 Grad verdeht montiert damit die verdichtete Luft bei geschlosssener Drosselklappe nun ungehindert in die freie Wildniss entlassen wird. ….Ptsssschhh :mrgreen:

Während ich zusätzlich noch das Kühlsystem gespühlt und mit neuem Kühlwasser versehen hatte suchte ich noch eine Möglichkeit etwas mehr Luft aus dem Motorraum entweichen lassen zu können.
Hierzu entschloss ich mich, nach ausgiebigen Designstudien, für folgende Anpassung der Heckstossstange 🙂

Die Trapezform entspricht der äusseren Stosstangenform damit es optisch etwas besser ins Gesamtbild passt.

Alugitter für den authentischen Rennwagenlook :mrgreen:

Der Bereich welcher vorher für einen Fallschirmeffekt gesorgt hat verhilft nun hoffentlich zu einem besser entlüfteten Motorraum.

Ein schönes Wochenende euch allen!

Trackday Nummer 4

Heute, auf den Tag genau, vor einem Jahr durfte der Corsa seine ersten Meter mit Mittelmotor zurücklegen. Freudig darf ich nun nach dieser Zeit bereits vom vierten Trackday berichten.

Der Grundgedanke des Trackdays für mich war es vor allem die Zeit zu nutzen um dem Steuergerät korrekte Einspritzzeiten zu programmieren. Dies stellte jedoch mich jedoch vor mehr Probleme als Lösungen, hierzu jedoch später mehr.

Der Tag begann, wie so viele Renntage, realtiv unspektakulär. Da etwas Regen angesagt war hatte ich für den Notfall die Regenreifen dabei, die letzten Wolken zogen am frühen morgen jedoch noch weg und ich beschloss, trotz des zum Teil noch feuchten Asphalts, die Slicks montiert zu lassen.

Ich durfte meinen Parkplatz für den Corsa gleich bei der Streckeneinfahrt einnehmen wo auch das Fahrerbriefing stattfand, dies führte dazu das einige Personen welche nahe meinem Fahrzeug sanden wohl nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit der Besprechung widmeten.

Nach den Einführungsrunden startete dann auch der Trackday in gewohnter Manier und auch ich sitzte schnell im Auto um die ersten Runden zu drehen.

Nach den ersten Runden schloss ich schon realtiv schnell den Laptop an um zu prüfen ob sich etwas optimieren liess. Einige Einstellungen an der Ladedruckkontrolle nahm ich vor da die Ladedruckanzeige je nach Runde etwas ungleiche Werte lieferte.
Während dem Beschleunigen auf Geraden wanderte mein Blick schnell mal zur Lambdaanzeige welche mich doch etwas erstaunen liess. Der Zielwert für die Lambdaregelung wäre etwa bei einem Wert von 11 bis 11.5:1 , die Anzeige zeigete aber bei Volllast bis zu 9:1.
Dies bedeutete dass die Einspritzmenge deutlich zu hoch ist schon an der Grenze zu einem Zündfähigen Gemisch ist. In erster Linie war dies für mich kein Grund zur Besorgnis.
Anstatt die Einspritzung nach unten zu korrigieren beschloss ich den Ladedruck zu heben da offensichtlich genügend Kraftstoff vorhanden war.

Wie sich in den nächsten Runden herrausstellte hatte dies abgesehen von 1.4 Bar Ladedruck auf der Anzeige keinen Einfluss auf die Lambdawerte, ebenfalls zeichnete sich kein Leistungszuwachs ab.
Im vergleich zu einigen anderen Fahrzeugen ging mir ab ende des Virten Gangs deutlich der Vortrieb aus.
Einige Versuche die Einspritzung nach unten zu korrigieren brachten keine Besserung ausser einem Lambdawert von knapp 10:1, was immernoch weit weg war vom Zielwert.
Jedoch hätte ich geschätzt dass der Motor nicht mehr als 200ps bringt da auch die Leistung ab 5500rpm praktisch nicht mehr vorhanden war und die Drehzahlnadel in höhrenen Gängen sich nicht mehr nach oben bewegen liess.

Zugunsten der Fahrfreude habe ich im laufe des Nachmittags die Fehlersuche abgebrochen und mich mehr dem fahren gewidmet. Da ich auch immer wieder in den Kurven etwas mutiger werde durfte ich feststellen dass das Handling sich echt sehen lassen kann. Der Frongrip in engen kurven kann sich für einen ehemaligen Frontantrieb echt sehen lassen und wenns nicht reicht kann mit dem Gasfuss das Einlenkverhalten par Drift korrigiert werden.
Da ich mich auch nun daran gewöhnt habe beim Querfahren nicht mehr auf die Bremse zu treten macht es mittleiweile echt spass Kurvenausgänge in unsauberer Manier zu passieren. Beim Kurveneingang halte ich mich momentan noch etwas zurück und taste mich langsam an das Griplimit. Ich vermeide es zur Zeit auch noch in eine Kurve zu bremsen und versuche den Bremsvorgang vor dem Einlenken abzuschliessen.

Im grossen und ganzen war der Tag in meinen Augen jedoch ein erfolgreicher da Mensch und Maschine ein weiteres Mal unbeschadet den Weg nach Hause fanden.
Die Fehlersuche bei der Einspritzung hat bereits begonnen und wird in den nächsten Tagen auch adressiert.

Ein Video habe ich diesmal nicht da dich darauf verzichtet habe die Kameras laufen zu lassen. Viel neues an Videomaterial wäre wohl auch nicht dazugekommen. Beim nächsten mal wirds dann sicherlich wieder interessanter 😉
Hier also noch einige Impressionen des Tages in Bilderform

4 mutige Passagiere durfte ich im Corsa begrüssen.

Innenreinigung des Abgastrakts 😀

Zum Schluss:

Seit dem 09 Oktober 2009 darf ich nun dieses Gefährt mein eigen nennen, was zum Jubiläum auch einen würdigen Event verlangt.
Es ist nun also an der Zeit dass der Corsa sich wieder einen kleinen Aufkleber verdient.

Um die Saison würdig abzuschliessen geht es am 10.10.2019 also auf die Nordschleife.

Bis demnächst 🙂

GP Furttal 2019

Da das Video schneiden aufgrund der Fülle an Material noch etwas dauern wird, gibt es als Vorkost den Event zuerst in Textform.

Im Gegensatz zu den sonstigen Trackdays und Slalom Veranstaltungen ging es diesmal zu einer „Leistungsdemonstration“ namens GP-Furttal die glücklicherweise nur 25 Minuten Fahrt von mir zuhause stattfand.
Hauptsächlich für Oldtimer gedacht streckte sich dies am Wochenende über 2 Tage wobei am Samstag der Fokus mehr auf den Fahrzeugen älterer Generation lag und am Sonntag den Zuschauern die Performance der Renntauglichen Fahrzeugen dargeboten werden konnte.

Die über 180 Teilnehmenden Fahrzeuge wurden in 7 Kategorien eingeteilt, welche zu einer fixen Zeit jeweils 4 Mal über den Tag ca. 15min fahren durften. Kein Rennen, kein Überholen, nur Spass am Fahren und Unterhaltung fürs Publikum welches doch sehr nahe am Geschehen sein durfte.

Anreise fand für mich am Samstagmittag statt um bereits etwas Rennluft zu schnuppern und mir die Atmosphäre der Oldtimer nicht entgehen zu lassen. Auch durfte ich für einen einstündigen Oldtimer Corso in einem liebevoll restaurierten Kadett E GSi als Beifahrer beiwohnen.

Der Sonntag startete für die ersten Fahrer bereits um 8 Uhr um sich auf die Strecke zu begeben. Feld Nr. 7 welches ausschliesslich für Rennfahrzeuge gedacht war startete dann kurz vor 10 Uhr. Um diese Zeit war die Temperatur ein grosses Thema da es, wie mehrheitlich in Europa, doch etwas warm war in der letzten Zeit. Dies machte die Fahrt im Rennoverall, Handschuhe und Helm, in greifnähe zum Motor nicht gleich zur angenehmsten Tour die man sich vorstellen kann 🙂

Leider wurde der erste Lauf bereits von den ersten Ausfällen überschattet wobei ich beinahe ein Leidtragender davon wurde. Dem liebevoll restaurierten Kadett, welcher hinter mir fuhr, trat plötzlich Bremsflüssigkeit aus und konnte dementsprechend nicht mehr bremsen. Ich hatte dies interessanterweise bereits im Rückspiegel realisiert, dass die Geschwindigkeit mit welcher er angeschossen kam nicht reichen wird um unbeschadet hinter mir zu verlangsamen. Ich wich nach links aus und er mit angezogener Handbremse nach rechts, was leider für Ihn in der Leitplanke endete.
Da ich 4 Kameras am laufen hatte wurde auch schnell ersichtlich, dass uns höchstwahrscheinlich nur einige Zentimeter trennten bevor es zu einem Zusammenstoss gekommen wäre.

Ich konnte die erste Fahrt glücklicherweise unbeschadet zu Ende fahren, doch auch mein Glück wurde beim zweiten Lauf zusätzlich auf Probe gestellt, da auch bei mir durch die Wärme begann die Bremsflüssigkeit zu überhitzen, dies trat jedoch schleichend auf. Da die Bremsleistung stetig abnahm passte ich schnell meinen Fahrstil dementsprechend an und könnte mich noch mit Gänge herunterschalten bis zu Ziellinie und Fahrerlager retten.
Dies zwang mich dazu noch auf Platz einen kurzfristigen Bremsflüssigkeitswechsel zu vollziehen, aber dieser gestaltete sich dank Hilfe von Personen sowie deren Material doch noch zügig und unkompliziert. An dieser Stelle nochmals ein grosses Danke für die Hilfe und die Bremsflüssigkeit!!

Die nächste Fahrt gestaltete sich abgesehen von gelegentlichem Quer fahren doch relativ unspektakulär. Die hinteren Bremsen bekamen eine neue Einstellung, welche sie ohne überbremsen durchstehen: Voller Druck. Dies wird mich höchstwahrscheinlich sogar dazu zwingen grössere Bremsen an der Hinterachse zu montieren da das volle Potenzial wohl noch nicht ausgeschöpft ist. :mrgreen:

Leider blieb ich im letzten Drittel der letzten Fahrt auf der Strecke liegen. Das Auto begann immer mehr zu stocken und zeige keine Leistung mehr. Nachdem der Motor zum Schluss nicht mehr laufen wollte und auch ein Anlassen kein Lebenszeichen mehr verhoffen mag war die Fahrt für mich vorbei.
Der Grund hierfür war mir jedoch bereits noch im Fahrersitz naheliegend und wurde mir nach einem Blick in den Tank bestätigt… kein Treibstoff mehr 😀

Da der Event danach zu Ende war habe ich den Wagen auch sogleich an der Stelle aufgeladen an welchem er liegen blieb, natürlich wieder mit etwas Benzin im Tank. 😉

Unter dem Stich ein richtig Ereignissreicher Event an welchem ich aber gerne wieder einmal teilnehmen werde.

Zum Schluss noch in gewohnter Manier einige Bilder…

Dr. ExTrEme-Frankstein-Oc mit seinem Monter

Das Video wird demnächst folgen

Lambdacontroller Einbau

…5 Tage später :mrgreen:

Wagen ist wieder im gewohnten Umfeld sowie Zustand zu betrachten, in der Garage und zerlegt.

Die heutige Aufgabe bestand darin die AEM Lambda Anzeige zu montieren und den Analog-ausgang im enthaltenen Controller am KMS Steuergerät anzuschliessen. Schnell fand sich die passende Stelle als Einsatzort für das Gerät da die Innenraum Heizungsregler die perfekte grösse besitzen um die Anzeige einzusetzen. 😎

Nach einigen Verdrahtungsarbeiten konnte das Ganze dann bereits in Betrieb gehen.

Leider verweigert mir das KMS Steuergerät die Skalierung des Lambda-signals anzupassen, obwohl diese Funktion zur verfügung steht 😕 . Somit ist der Wert welcher das Steuergerät erhält etwa 0.1 – 0.2 versetzt. Um dies jedoch auszugleichen werde ich das Lambda Kennfeld um diesen Wert korrigieren damit dies etwas ausgeglichen wird.

Bis jetzt bin ich ganz zufieden mit dem Produkt, mal sehen wie dies sich in der Praxis bewähren wird.

Opel Treffen Hoch Ybrig 2019

Dieses Wochenende ging es nach mehrjähriger Absenz endlich wieder einmal ans Opel Treffen in den schönen schweizer Bergen. Das Wetter war zwar nicht übermässig toll, jedoch blieb es den ganzen Tag über trocken, was ich als vollen Erfolg werte 🙂

Ich möchte mich als erstes bei denen bedanken, welche die Reise auf sich genommen haben und mir einen Besuch abgestattet haben um die erste öffentliche zurschaustellung dieser doch exzentrischen Konstrukion beizuwohnen :dafür:

Das Fahrzeug stiess doch auf einiges Interesse, welches bereits beim abladen des Corsas feststellen lies.
Einige mussten sogar etwas genauer hinschauen… :mrgreen:

Die Resonanz und auch Akzeptanz war, entgegen meiner Erwartun,g doch sehr positiv und es entwickelten sich zu weilen sehr interessante Gespräche zur Technik, Umsetzung, Beweggründe zum Umbau, Motorwahl und vieles mehr. Dies zeigte sich vor allem darin dass ich die ersten 3 Stunden nach meinem Eintreffen kaum vom Fahrzeug weg kam, ich diese Zeit aber gerne investiert habe um die Neugierde einiger zu befriedigen.

Um einen Einblick in den Tag zu geben habe ich ein kleines Video zusammen geschnitten um einige Eindrücke zu vermitteln.
Wer einen festen Magen hat, darf sich somit gerne an folgendem Video versuchen:

Zur beruhigung zum Schluss noch ein paar Bilder welche ich geschossen habe im Anschluss nach dem Treffen.
Diese und weitere gibt es natürlich in etwas grösserer Auflösung in der Bildergalerie zum begutachten 😉

Bis zum nächsten Mal…. welches nicht lange auf sich warten lassen wird :mrgreen:

Danke danke, ich bin immernoch der Hoffung dass es jemandem etwas nützen könnte was ich hier schreibe, auch wenn es nur als leserlicher Zeitvertreib dient :mrgreen:

Im zuge der Überarbeiten der Kühlung hielt ich es für angebracht den Luftsammler für den Ladeluftkühler ebenfalls noch etwas zu erweitern.
Hierzu habe ich nun eine V-Form integriert um die Luft beider Seiten separiert den Kühlrippen zuzuführen. Dies hilft hoffentlich unnötige Verwirbelung im Kasten zu minimieren und die Kühlleistung etwas zu erhöhen.

Hierzu ist nun auch der passende Lüfter für die Unterseite des Ladeluftkühlers eingetroffen.

Spal VA22-AP11/C-64A, Durchmesser: 184mm, saugende Ausführung

Mit Kabelbindern durch den Kühlkörper beseftigt, saugt dieser nun die Luft von aussen durch den Ladeluftkühler und dient im Stand ebenfalls gleich zur belüftung des gesamten Motorraums.

Der Luftsammelkasten durfte zum Schluss noch einen Aufkleber für Werbung in eigener Sache erhalten. Somit ist auch das Copyright von potenziellen Fotos und Videos geregelt :mrgreen:

Ein neuer Ölkühler ist ebenfalls eingetroffen, selbe Dimensionen wie der defekte jedoch schwarz anstatt silber. 🙂

bereits am Bestimmungsort installiert.

Und zu Schluss noch die Vorstellung des neuen Lambdacontrollers.

Der neue Controller 03-0300 stammt von AEM und bietet Lambdavorheizung, CAN-Bus Anbindung, 0-5V Analog Signal Ausgabe und eine Anzeige für den Fahrer.

Ausschlaggebend für den Erwerb dieses Produkts ist die Analgoe Signal Ausgabe welche es ermöglicht das System an das KMS Steuergerät anzubinden, was den KMS Controller obsolet macht und gleichzeitig mit der Anzeigeeinheit mehr Funktionalität bietet.
Dies macht natürlich auch das mappen des Motors etwas einfacher da vor allem der Volllastbereich schneller mit den richtigen Parametern gefüttert werden kann und auch ein erhöhen des Ladedrucks schneller mit den passenden Einspritzwerten versehen werden kann.

Das Kit enthält selbst für meine eigensinnige platzierung des Motors genügend lange Kabel und sogar eine neue Lambdasonde.

Die Anzeige bietet einiges an Funktionalität und Anzeigemöglichkeit, Die Ausseren LED’s zeigen das Luft/Krafstoffgemisch von 8:1 bis 20:1 während die mittlere Anzeige zusätzlich Lambdawert oder Sauerstoffgehalt in % ausgeben kann.

Hier Ersichtlich die Vorheizung der Lambdasonde.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

Verschlimmbesserung

Grundsätzlich war der Gedanke der letzten Wochen kleinere Arbeiten auszuführen welche zwar nicht viel Einfluss haben, jedoch eine kleine Verbesserung herbeiführen.

Als erstes habe ich mir den Innenraum vorgenommen um diesen abschliessend noch mit etwas zusätzlicher Farbe zum Rostschutz zu versehen.
Dies hat soweit ganz gut geklappt und zu einem vernünftigen Endergebnis geführt.

Das nächste was ich überarbeitet habe ist die Lüfterschaltung, diese hat mich Aufgrund eines mir nicht ganz erschliessbaren Fehlers während des letzten Trackdays im Stich gelassen und den Dienst bereits am Anfang eingestellt.
Um dies zu berichtigen und weitere Funktionen einzubauen habe ich eine neue Lüftersteuerung erarbeitet, welche nicht nur den Kühlerlüfter betätigt, sondern ebenfalls den Lüfter des Ölkühlers und einen zukünftigen Lüfter an der Unterseite des Ladeluftkühlers welcher ebenfalls parallel zur Wasser/Alkohol Einspritzung angesteuert werden soll.

Das Motorsteuergerät versorgt nun beim erreichen von 93°C Wassertemperatur per Relais den Wasserkühler, den Ölkühler sowie den Ladeluftkühlerlüfter mit Strom. Mir ist es jedoch möglich im Innenraum per Schalter dies zu übersteuern.
Bei Volllast und erreichen von 4000rpm wird die Wasser/Alkohol Einspritzung sowie der Lüfter des Ladeluftkühlers per Relais aktiviert.
Damit sich diese beiden Schaltungen nicht gegenseitig zum falschen Zeitpunkt aktivieren habe ich zwei 20 Ampere Gleichrichterdioden ins System integriert. Diese sollten sicherlich genügen gross dimensioniert sein um genügend Stromdurchfluss zu garantieren.

Zukünftige Stelle für den zusätzlichen Lüfter inkl. vorbereite Kabel.

Die ersten Tests der Lüfterschaltung verliefen noch zufriedenstellend bis ich beiläufig gemerkt habe, dass bei laufendem Motor die Lambdaregelung sehr merkwürdiges Verhalten zeigte.
Die Lambdaanzeige zeige einen Dauerwert von 14.7 – 14.8 egal bei welcher Drehzahl oder Last. Nachdem ich die ganze Verkabelung der Lambdaregelung auseinandergenommen und geprüft hatte verhärtete sich immer mehr der Verdacht eines defekten Lambdacontrollers. Dieser zeigte auch kurz darauf einen LED-Blinkcode, welcher auf einen internen Kurzschluss deutet.
Da dies bereits der zweite Lambdacontroller (Neupreis bei KMS 330Euro :-/ ) ist, welcher die Arbeit verweigert möchte ich mich nicht auf ein drittes Mal einlassen und habe nach etwas Recherche eine gangbare Alternative gefunden. Hierzu jedoch mehr sobald ich das neue Gerät erhalten habe. 🙂

Um mich etwas von den ernüchternden Erkenntnissen abzulenken habe ich mich dem Rückspiegel gewidmet und diesen welchen ich Rücksichtslos entfernt und durch die Gopro Kamerahalterung ersetzt habe.

Damit ich jedoch trotzdem niemandem Aufgrund von visuell eingeschränkter Ignoranz während der Fahrt im Weg stehe, habe ich einen Weitwinkelspiegel erstanden der etwas mehr Sicht bietet. 😎

Sogar durch die hinteren Seitenscheiben lässt sich blicken.

Die alte Gopro Halterung welche zuvor am Käfig befestigt war habe ich nun an der Lenksäule befestigt damit auch Aufnahmen des Tachos gemacht werden können… oder wenn ich die Halterung umdrehe, mein entsetztes Gesicht wenns wieder Quer ums Eck geht :mrgreen:

Des Weiteren habe ich einen kompletten Stilbruch begangen in dem ich eine Ladedruckanzeige eingebaut habe welche eher Stiltechnisch zur FnF-Generation passt .

Nach weiteren Tests und dem Versuch die Zündung des Leerlaufes einzustellen durfte ich schon das nächste Problem feststellen. Ölkühler an einem der Ölleitungsanschlüssen undicht… :-/
Offenbar hatte sich ein Riss zwischen Anschluss und Kühlkörper gebildet.

Leider sehr unscharf aber dürfte sicherlich selbsterklärend sein.

Auch hier ist ein neuer Ölkühler bereits bestellt und sollte hoffentlich bald eintreffen.

Ich hoffe dass nicht noch weitere unschöne Momente auftreten. Glücklicherweise steht der nächste Trackday erst ende des nächsten Monats an.
Dafür geht es am 26. Mai, sofern das Wetter passt, nach 4 Jahren endlich mal wieder ans Opel Treffen Hoch Ybrig. Und ein Mittelmotor Corsa darf da natürlich keinesfalls fehlen :mrgreen:

Schönes Wochende